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- Reiseverlauf
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- Termine & Preise
Beschreibung
Die Osteifel zwischen dem Rhein bei Koblenz, dem Laacher See und den Orten Mayen und Mendig ist vor vielen Jahrtausenden durch heftigen Vulkanismus geformt worden. Früh erkannten die hier lebenden Menschen die besonderen Eigenschaften von Lava und Tuffgesteinen, schon Kelten und Römer schlugen Mühlsteine aus dem rauen Gestein, später wurden Backofensteine legendär. Unzählige Layen (Steinbrüche) zeugen bis heute vom intensiven Stein-Abbau. In Andernach wurden die Endprodukte auf Rheinschiffe verladen und weithin verkauft. Auf Traumpfaden und Waldwegen wandern wir durch die schönsten Naturräume der Osteifel. Bims, Tuff und Basalt schufen eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Vulkankegeln und botanischem Reichtum. Während sich auf den Kuppen der landwirtschaftlich genutzten Höhenzüge interessante Trockenrasen ausgebildet haben, sind der Laacher See und tief ins Vulkangestein eingeschnittene Flussläufe wie das Tal der Nette mit schönen alten Buchenwäldern bewachsen. Höhepunkte bieten die Besuche des Kloster Maria Laach mit ihrer prächtigen romanischen Basilika im Ringwall des Laacher Sees und das mittelalterliche Städtchen Monreal mit Fachwerkhäusern und steinernen Brücken in malerischer Lage im engen Elztal.
Unterkunft:
Wir wohnen in einem kleinen Hotel im lebendigen Eifeler Städtchen Mayen in der Nähe des Ostbahnhofs (6 Übernachtungen), ein idealer Ausgangspunkt für alle Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Hotel wird von der Besitzer-Familie in dritter Generation sehr liebevoll geführt. Die unterschiedlich geschnittenen Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über TV, Telefon und eigene Dusche/WC. Die Doppelzimmer liegen alle zur Straßenseite (Nebenstraße mit Linienbus-Verkehr). Die drei deutlich kleineren Einzelzimmer liegen zur ruhigen Rückseite des Hauses.
Verpflegung:
Wir werden an allen Tagen mit einem vielseitigen Frühstück verwöhnt. Für die Abende stehen verschiedene Restaurants und Imbisse in Mayen zur Verfügung, teilweise kann auch in den besuchten Orten in besondere Restaurants eingekehrt werden (nicht im Reisepreis enthalten). An allen Tagen gibt es mittags Einkehrgelegenheiten oder es kann gepicknickt werden.
Teilnehmer: min. 8 bis max. 16 Personen
Aktivitäten:
- Wandern/Trekking
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.
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Reiseverlauf wählen:
Anreise zum Hotel nach Mayen bis 16:30 Uhr. Nach einem Rundgang entlang der Nette und durch die weitläufige Fußgängerzone von Mayen mit der markanten Genoveva-Burg ist ein Tisch in einem gemütlichen kleinen Restaurant mit hervorragender Küche für die Reisegruppe reserviert (Abendessen nicht im Reisepreis enthalten).
Wir wandern durch das stille, von dicht bewaldeten Bergflanken eingerahmte Trillbachtal in das mittelalterliche Örtchen Monreal. Nach einer Picknickpause erkunden wir das mit seinen Fachwerkhäusern und Steinbrücken malerisch an der Elz liegende Örtchen und steigen schließlich auf zu den mächtigen Burgruinen der Löwenburg und der Philippsburg mit Panoramablick über Monreal. Am späten Nachmittag in Mayen Besuch der „Erlebniswelten Grubenfeld“ mit Erläuterungen zum Steinabbau und mit markanten Kunstwerken in einer früheren Abbau-Grube. (Gesamt-Wanderstrecke ca. 10 km, ca. 50 Höhenmeter (HM) aufwärts und 200 HM abwärts
Vom Örtchen Thür wandern wir zum Naturschutzgebiet Thürer Wiesen mit seiner Wasserbüffel-Herde und weiter zum Wallfahrtsort Fraukirch, einer Kirche mit Gehöft in Alleinlage und begegnen hier in einem bunten Altarbild aus dem 17. Jh. der spannenden Genoveva-Sage. Weiter geht es mit dem Linienbus in die Stadt Niedermendig mit typischer dunkler Basalt-Architektur und mit eigenwilligen romanischen Fresken in der Cyriakus-Kirche.
Am Nachmittag beginnt in Niedermendig die Erde zu beben, ein ohrenbetäubendes Tösen setzt ein und rasch fließende glutrote Lavamassen machen ein Entrinnen unmöglich – gut, dass die Vorführung im Mendiger „Lava-Dome“ nur digital ist! Nach dieser spektakulären Simulation eines Vulkanausbruchs steigen wir tief hinab in den Felsenkeller, wo früher unter schwierigsten Arbeitsbedingungen gewaltige Basaltblöcke für die Produktion von Mühlsteinen abgebaut wurden und im 19. Jahrhundert ganz viel Bier gekühlt wurde.
(Gesamtstrecke ca. 10 km, ca. 170 Höhenmeter (HM) auf- und abwärts)
Am „Backes“, dem Nachbau eines traditionellen Tuffstein-Backofens im Backofenbauer-Ort Bell, startet die Wandertour, die uns durch Buchenwald und durch das Kellbachtal führt. Mehrfach stoßen wir auf heute nicht mehr genutzte, gewaltige Tuffsteinbrüche, die früher von Familien aus Bell und Obermendig ausgebeutet wurden. Unterwegs gibt es schöne Aussichtspunkte am Gänsehals-Berg.
(Wanderstrecke ca. 13 km, ca. 250 HM aufwärts, 350 HM abwärts)
Vom Örtchen Eich wandern wir durch die hügelige Landschaft der Pellenz in Richtung Rhein und haben vom bewaldeten Rheinhöhenweg eine schöne Aussicht über das Rheintal mit seinen Weinhängen. Schließlich steigen wir ab in die über 2000 Jahre alte Hafenstadt Andernach.
Nach einer Picknickpause erkunden wir auf einer Stadtführung die wichtigsten historischen Gebäude, zu denen der komplett erhaltene Alte Krahnen gehört, der 400 Jahre lang zum Verladen von Vulkansteinprodukten der Osteifel auf Rheinschiffe diente. An der mittelalterlichen Stadtburg und im ganzen Stadtgebiet stoßen wir auf die Spuren der „Essbaren Stadt Andernach“, die seit über 10 Jahren mit Gemüse- und Obstanbau zum Selbstbedienen bundesweit Furore macht.
Nach einer längeren Pause in der lebendigen Altstadt von Andernach fahren wir auf einem Rheinschiff zum Kaltwasser-Geysir am Namedyer Werth und erleben einen Ausbruch des bis 60 m hoch spritzenden Geysirs.
(Wanderstrecke ca. 8 km und Stadtrundgang ca. 4 km, ca. 110 HM aufwärts und 260 HM abwärts)
Wir wandern auf dem dicht mit Buchenwald bewachsenen Ringwall des Laacher Sees und genießen vom Lydiaturm den Ausblick über den riesigen See, der bei einem gewaltigen Vulkanausbruch vor 13.000 Jahren entstand. Während unserer See-Umrundung stoßen wir am östlichen Seeufer auf sprudelnde Kohlensäure-Bläschen (Mofetten), die von immer noch vorhandener vulkanischer Aktivität zeugen. Am Nachmittag erreichen wir das Kloster Maria Laach mit einer der bedeutendsten romanischen Klosterkirchen Deutschlands. Nach einem kurzen Rundgang im Klostergelände und einer Filmvorführung über das Kloster bestehen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten.
(Wanderstrecke ca. 11 km, ca. 190 HM auf- und abwärts)
Nach einem letzten Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Vulkanpark Osteifel. Oder individuelle Verlängerung in der Region, gerne sind wir behilflich.
Anreise zum Hotel nach Mayen bis 16:30 Uhr. Nach einem Rundgang entlang der Nette und durch die weitläufige Fußgängerzone von Mayen mit der markanten Genoveva-Burg ist ein Tisch in einem gemütlichen kleinen Restaurant mit hervorragender Küche für die Reisegruppe reserviert (Abendessen nicht im Reisepreis enthalten).
Wir wandern durch das stille, von dicht bewaldeten Bergflanken eingerahmte Trillbachtal in das mittelalterliche Örtchen Monreal. Nach einer Picknickpause erkunden wir das mit seinen Fachwerkhäusern und Steinbrücken malerisch an der Elz liegende Örtchen und steigen schließlich auf zu den mächtigen Burgruinen der Löwenburg und der Philippsburg mit Panoramablick über Monreal. Am späten Nachmittag in Mayen Besuch der „Erlebniswelten Grubenfeld“ mit Erläuterungen zum Steinabbau und mit markanten Kunstwerken in einer früheren Abbau-Grube. (Gesamt-Wanderstrecke ca. 10 km, ca. 50 Höhenmeter (HM) aufwärts und 200 HM abwärts
Vom Örtchen Thür wandern wir zum Naturschutzgebiet Thürer Wiesen mit seiner Wasserbüffel-Herde und weiter zum Wallfahrtsort Fraukirch, einer Kirche mit Gehöft in Alleinlage und begegnen hier in einem bunten Altarbild aus dem 17. Jh. der spannenden Genoveva-Sage. Weiter geht es mit dem Linienbus in die Stadt Niedermendig mit typischer dunkler Basalt-Architektur und mit eigenwilligen romanischen Fresken in der Cyriakus-Kirche.
Am Nachmittag beginnt in Niedermendig die Erde zu beben, ein ohrenbetäubendes Tösen setzt ein und rasch fließende glutrote Lavamassen machen ein Entrinnen unmöglich – gut, dass die Vorführung im Mendiger „Lava-Dome“ nur digital ist! Nach dieser spektakulären Simulation eines Vulkanausbruchs steigen wir tief hinab in den Felsenkeller, wo früher unter schwierigsten Arbeitsbedingungen gewaltige Basaltblöcke für die Produktion von Mühlsteinen abgebaut wurden und im 19. Jahrhundert ganz viel Bier gekühlt wurde.
(Gesamtstrecke ca. 10 km, ca. 170 Höhenmeter (HM) auf- und abwärts)
Am „Backes“, dem Nachbau eines traditionellen Tuffstein-Backofens im Backofenbauer-Ort Bell, startet die Wandertour, die uns durch Buchenwald und durch das Kellbachtal führt. Mehrfach stoßen wir auf heute nicht mehr genutzte, gewaltige Tuffsteinbrüche, die früher von Familien aus Bell und Obermendig ausgebeutet wurden. Unterwegs gibt es schöne Aussichtspunkte am Gänsehals-Berg.
(Wanderstrecke ca. 13 km, ca. 250 HM aufwärts, 350 HM abwärts)
Vom Örtchen Eich wandern wir durch die hügelige Landschaft der Pellenz in Richtung Rhein und haben vom bewaldeten Rheinhöhenweg eine schöne Aussicht über das Rheintal mit seinen Weinhängen. Schließlich steigen wir ab in die über 2000 Jahre alte Hafenstadt Andernach.
Nach einer Picknickpause erkunden wir auf einer Stadtführung die wichtigsten historischen Gebäude, zu denen der komplett erhaltene Alte Krahnen gehört, der 400 Jahre lang zum Verladen von Vulkansteinprodukten der Osteifel auf Rheinschiffe diente. An der mittelalterlichen Stadtburg und im ganzen Stadtgebiet stoßen wir auf die Spuren der „Essbaren Stadt Andernach“, die seit über 10 Jahren mit Gemüse- und Obstanbau zum Selbstbedienen bundesweit Furore macht.
Nach einer längeren Pause in der lebendigen Altstadt von Andernach fahren wir auf einem Rheinschiff zum Kaltwasser-Geysir am Namedyer Werth und erleben einen Ausbruch des bis 60 m hoch spritzenden Geysirs.
(Wanderstrecke ca. 8 km und Stadtrundgang ca. 4 km, ca. 110 HM aufwärts und 260 HM abwärts)
Wir wandern auf dem dicht mit Buchenwald bewachsenen Ringwall des Laacher Sees und genießen vom Lydiaturm den Ausblick über den riesigen See, der bei einem gewaltigen Vulkanausbruch vor 13.000 Jahren entstand. Während unserer See-Umrundung stoßen wir am östlichen Seeufer auf sprudelnde Kohlensäure-Bläschen (Mofetten), die von immer noch vorhandener vulkanischer Aktivität zeugen. Am Nachmittag erreichen wir das Kloster Maria Laach mit einer der bedeutendsten romanischen Klosterkirchen Deutschlands. Nach einem kurzen Rundgang im Klostergelände und einer Filmvorführung über das Kloster bestehen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten.
(Wanderstrecke ca. 11 km, ca. 190 HM auf- und abwärts)
Nach einem letzten Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Vulkanpark Osteifel. Oder individuelle Verlängerung in der Region, gerne sind wir behilflich.
Leistungen
- 6 Übernachtungen im Doppelzimmer mit eigener Dusche/WC in einem kleinen Hotel in Mayen
- 6 Frühstücksbüffet
- 5 geführte Ausflüge und Wanderungen laut Programm
- Fahrten mit Bahn und Linienbus
- Schifffahrt auf dem Rhein von Andernach zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth (Kaltwasser-Geysir)
- Eintrittsgelder Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig, Geysir Andernach
- Führung mit einem Experten in Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig
- Ortsführungen in Andernach
- deutsche Reiseleitung
Zusatzleistungen
- individuelle An- und Abreise
- Einzelzimmer-Zuschlag (einfache Zimmer): 120 EUR
- Zuschlag Doppelzimmer zur Einzelnutzung: 190 EUR
- Halbes Doppelzimmer: voller EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in gefunden wird.
Hinweise
Bei Nutzung des Deutschland-Tickets: Preisnachlass 25 EUR







