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Griechenland: Erimonissia, die "verlassene"Welt kleiner Inseln um Naxos

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Beschreibung

Erimonissia, Wüsteninseln oder Inseln im Abseits wie die kleinen Kykladen auch genannt wurden, sind erst nach der Neugründung des griechischen Staates 1832 wieder besiedelt worden. Die Mönche des Klosters Panagia Chozoviotissa von Amorgos siedelten Bauern und Hirten an. Lange genug hatten Sie als Piratenversteck gedient. Auf Iraklia, Donussa, Schinussa Kufonisi und Kato Kufonisi fehlen grossartige Baudenkmäler der Antike, wenn man von der venezianischen Burg auf Iraklia absieht, die auf den Fundamenten eines antiken Tempels steht. Dabei bildet die Vergangenheit der kleinen Kykladen ein wichtiges Kapitel der Frühgeschichte in der Ägäis. Im 4. und 3. Jahrtausend vor Christus manifestierte sich hier eine Kultur deren markantestes Kennzeichen die sogenannten Kykladenidole sind. Abstrakte Figuren aus Marmor, die der Hand eines modernen Künstlers wie Brancusi entsprungen sein könnten, kann man in Form von Nachbildungen als Andenken erwerben. Die Künstler jener Epoche kamen bis nach Kreta, ihre steinernen Zeugnisse finden Sie heute in den Museen von Athen und Naxos. Doch haben wir auf Iraklia, am Rand des Weges zu einer Kulthöhle Steingravuren in Form einer Spirale gefunden. Die Inseln und der Süden von Naxos  boten mit ihren vielen Naturhäfen ideale Ausgangspunkte für die Seefahrt in jener Zeit. Die Insel Paros ist der Ausgangspunkt für eine Boots- und Küstenwanderung über die kleinen Kykladen: Diese Inselgruppe legt sich wie ein Halbkreis um den Süden und Osten von Naxos. Naxos bietet mit seinen steinernen Zeugnissen aus der Antike und dem Mittelalter viele Einblicke in diesen Teil der Geschichte. Die Kouroi (in alten Steinbrüchen vergessene Werkstücke von Monumentalplastiken), Wachtürme aus der Antike, den Tempel der Dimitra und sein Museum, die Burgen und Burggehöfte der venezianischen Adligen und nicht zuletzt das Wahrzeichen von Naxos, die Portara am Hafen mit der darüber liegenden Burg der Herzöge von Naxos und ihrer Altstadt. Überall begegnen Ihnen wunderschöne byzantinische Kapellen, deren Höhepunkt  die „Drosiani“ birgt unter ihrem steinernen Dachplatten Fresken aus dem 6. Jahrhundert.

Teilnehmer: min. 3 bis max. 12 Personen

Aktivitäten:

  • Wandern/Trekking

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


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14.09.2019 - 1. Tag: Ankunft auf Paros

Die Hauptsehenswürdigkeit der „Hauptstadt“ Parikia ist die Kirche Marienkirche (Panagia „die mit den hundert Pforten“). Nach der Überlieferung wurde sie während der Regierungszeit des byzantinischen Kaisers Justinian von Isidoros einem der Architekten der Hagia Sofia in Konstantinopel. Die kleinen Gässchen hinter der Hafenpromende sind der charmante Einstieg in die Kykladenarchitektur. Am Abend gehen wir in eine kleine Taverne. Übernachtung: Paros

15.09.2019 - 2. Tag: Morgens Schiffsfahrt nach Koufonisi

Kleiner Bummel durch das Städtchen von Koufonisi , das mit einer Reihe schöner Gässchen auf uns wartet. Nachmittags gehen wir zum Strand von Finika, desssen wahrzeichen die Palme ist, seit Urzeiten der Bevölkerung ein heiliger Baum, der auf die religiösen Verbindungen zum alten Orient hinweist. Kufonisi ist heute noch stark in der Fischerei und auch noch in der Landwirtschaft engagiert. Übernachtung: Koufonisi Wanderzeit: 2,5 Std. 100 m Auf – und Abstieg.

16.09.2019 - 3. Tag: Bootsfahrt nach Kato Kufonisi, Rundwanderung

Auf der Fahrt nach Kato Kufonisi sind viele bunte Klippen zu bewundern, bei denen der alte Kaptän sein Können zeigt. Die Insel ist nicht mehr dauerhaft besiedelt, die Felder werden zum Teil noch bestellt. Eine schöne Taverne am Anleger lädt zu typischen Gerichten ein. Am letzten Strand hat sich eine kleine Hippiekolonie angesiedelt. Übernachtung: Koufonisi Wanderzeit: 3,5 Std 200 m Auf – und Abstieg.

17.09.2019 - 4. Tag: Rundwanderung auf Koufonisi

Wir haben die Gelegenheit von den Steilklippen über die gesamte Insel und zu schauen. Übernachtung: Koufonisi Wanderzeit: 4 Std 200 m. Auf – und Abstieg Teilwanderung möglich.

18.09.2019 - 5. Tag: Wanderung zum Strand von Poros

Über Feldwege gelangen wir zum Strand von Poros, wo man in zwei Tavernen sich Musik und gutem Essen hingeben kann. Wer sich die Zeit "zu Nutze" machen möchte, wandert über die Halbinsel, die über das Meer hinwegschauen lässt. Auf dem Rückweg begegnen wir den vielen kleinen Stränden , die mit kleinen Höhlen bestückt sind. Übernachtung: Donussa Wanderzeit: 2,5 Std 150 m Auf – und Abstieg Teilwanderung möglich. Überfahrt nach Donussa

19.09.2019 - 6. Tag: Wanderung zu den Stränden von Donussa

Die Strände von Donussa ziehen nach wie vor junge Leute an, in deren Gefolge idyllische Tavernen wachsen. Man kann sich kaum noch vorstellen, dass die Insel bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts 3.000 Einwohner hatte, die vor allem vom Bergbau lebten. Davon blieben 200 Menschen übrig, die sich bis der Tourismus kam mit Landwirtschaft und Viehzucht den Lebensunterhalt verdienten. Übernachtung: Donussa Wanderzeit: 2 Std.. /150 m Aufstieg 150 m Abstieg.

20.09.2019 - 7. Tag: Wanderung zum Dorf und Strand von Kalotaritissa

Dieses Dörfchen hatte lange Zeit keine Strasse. Heute kann sich die Wanderr von einem Linienbus in den Hauptort zurückbringen lassen. Die Panoramawanderung nach Kalotaritissa überblickt den Westen bis Naxos und die dazwischen liegenden Makaresinseln. Übernachtung: Donussa Wanderzeit: 4 Std. / 250 m Auf- 250 m Abstieg.

21.09.2019 - 8. Tag: Wanderung nach Mersini

Unter einer gewaltigen Platane entspringt die Quelle diese Bergdörfchens, das von den Kykladenwinden oft genug umtost wird. Zwei herrliche Kneipen bieten sich hier an. Wer den Ab- und Aufstieg nicht scheut geht noch an den Strand von Livadi. Unterwegs haben wir noch sehr urige Pfade. Übernachtung: Donussa.

22.09.2019 - 9. Tag: Ruhetag

Übernachtung: Donussa.

23.09.2019 - 10. Tag: Überfahrt nach Iraklia

Bis wir in die geschützte Bucht von Iraklia einbiegen, die hinter hohen Felswänden liegt. Dort werden wir von unserer Wirtin Anna, die gleich das Gepäck versogt, begrüsst. Von unserer Frühstücksterrasse, auf der wir jetzt einen griechischen Kaffee spendiert bekommen, haben wir den Blick über die Meerenge zwischen Naxos und Iraklia sowie auf den 1.000 m hohen Zas. Bei Sonnenuntergang verschwinden die umliegenden Inseln als immer schwächer werdende Silhouetten. Die Lage der Häuser in der Ferne zeichnet sich durch Lichter ab, wenn wir abends bei Agathi, der Fischersfrau, in der Taverne sitzen. Kleine Wanderung zu den Ruinen des venezianischen Kastro. Über dem beliebtesten Strand von Iraklia erhebt sich ein Hügel. Die mächtigen und sorgfältig behauenen Steine in den Ruinen des Kastro geben den Hinweis, dass in der Antike an dieser Stelle wohl ein Tempel gestanden haben kann. Im Frühjahr sind hier auch Orchideen zu finden. Übernachtung: Iraklia Wanderzeit: 2,5 Std. /150 m Auf- 150 m Abstieg.

24.09.2019 - 11. Tag: Wanderung zur Hauptstadt von Iraklia

Wir treffen auf die am Wegesrande liegende Spirale aus uralter Zeit. Sie kann auch eine Markierung des urzeitlichen Pilgerweges zu der Tropfsteinhöhle gewesen sein. Noch heute finden sich dort eine Vielzahl von Gläubigen zum Johannesfest ein. Wir verlassen bei der letzten Häusern, die früher das dorf Athanasios bildeten den Pilgerweg und nehmen die Richtung zur „Hauptstadt“ auf, die von der blauen Kuppel der Marienkirche überragt wird. Übernachtung: Iraklia Wanderzeit: 3 Std. / 200 m Aufstieg -200 m Abstieg.

25.09.2019 - 12. Tag: Wanderung auf Schinussa der Nachbarinsel von Iraklia

Diese Insel hat viele Talente der griechischen Volksmusik hervorgebracht. In der Nachsaison ist es relativ still. Es gibt einige Yachten die im Hafen ankern und sonst nur weite Felder auf denen sich auch ein paar Kühe befinden. Übernachtung: Iraklia Wanderzeit: 3-4 Std. /200 m Auf - 200 m Abstieg.

26.09.2019 - 13. Tag: Fahrt nach Naxos - Die Kouri und die antiken Steinbrüche

Das Schiff fährt die Westküste von Naxos entlang. Nach der Ankunft unternehmen wir unsere letzte Wanderung. Von Potamia führt uns ein alter gepflasterter Pfad zu zwei Monumentalplastiken (Kouri). Der besser erhaltene der beiden Jünglinge führt einen angenehmen Schlaf inmitten eines schönen Gartencafes. Ein Freilichtmuseum führt uns die Puzzlearbeit der Archäologie vor. Danach bedauert jeder von uns in früheren Zeiten auch nur die kleinste Scherbe von ihrem Fundort weggetragen zu haben. Anschliessend wandern wir durch die Garten- und Hügellandschaft nach Kouronochori, das noch immer vom Besuch von Otto I. zehrt, dem jugendlichen König von Griechenland nach der Unabhängigkeit. Es gibt dazu auch eine Anekdote, bei der es um einen kostbaren Sattel und goldene Löffel geht. Übernachtung: Naxos Wanderzeit: 3-4 Std. / 200 m Auf- 200 m Abstieg/ Teilstrecke 2 Std. 150 m Auf-150 m Abstieg.

27.09.2019 - 14. Tag: Tag zur freien Verfügung

Tag zur freien Verfügung Gelegenheit nach Naxos per Strandwanderung zu kommen, dort die Altstadt von Naxos zu erkunden und im Burgmuseum zu verweilen. Hier im Kreis der Burg ist das nach Athen wichtigste Museum der Kykladenkultur, auch wenn die Fundstücke besser erklärt sein könnten. Es befindet sich im ehemaligen Jesuitenkolleg, in dem auch Nikos Kazantzakis büffelte Möglichkeit mit der Abendfähre nach Piräus (Athen) zu gelangen um den Flug Naxos –Athen zu vermeiden Wer noch nicht die Portara, die Reste des antiken Tempels auf der Landzunge vor der Stadt besichtigt oder den Kaffee an der Uferpromenade des Hafens von Naxos geschlürft hat, sollte dies heute tun. Für Souvenirs aus Kräutern bietet ein Laden alten Stils seine Dienste an. Überfahrt mit dem Schiff der Gäste mit Heimflug über Santorin, Abholung dort zum Hotel. Erst im Laufe des Frühjahrs werden alle Schiffsverbindungen nach Santorin oder Piräus feststehen. Insofern entscheidet sich die Wahl der besten Verbindungen sowohl nach Santorin, als auch nach Athen (Piräus) relativ spät. Übernachtung: Naxos.

28.09.2019 - 15. Tag: Rückreise

Individuelle Rückreise oder Verlängerung.

Leistungen

  • 14 x Übernachtung in Doppelzimmern mit Du und WC 
  • 14 x reichhaltiges Frühstück u.a. mit Obst, Nüssen und griechischem Yoghurt
  • 11 x reichhaltiges Picknick Gepäcktransport
  • deutschsprachige Wanderführung 

Zusatzleistungen

  • An- und Abreise, Flug kann über uns gebuchtwerden
  • Abendessen und Transfers
  • Verpflegung ausserhalb der angegebenen Mahlzeiten (kein Verzehrzwang)
  • Transfers vor Ort 120 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag ca. 184 EUR

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
14.09.2019 - 28.09.2019
[ID: EKYK01_19]
Normalpreis, zzgl. Anreise: 925,00 €
Einzelzimmerzuschlag (ca.): 184,00 €
Anreise/Anreisepaket (Flug und Transfer zum 1.Hotel, ab): 670,00 €
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