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Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel

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Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel
Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel
Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel
Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel
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Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel
Kanaren: El Hierro & La Gomera – Inselsymphonie im Kanarischen Archipel

Beschreibung

Die Kanaren sind für ihre Melange aus schroffer Kargheit und ursprünglicher Natur bekannt. Unser Inselduett bietet die Gelegenheit, die beiden kleinsten Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean mit ihren faszinierenden Landschaften kennenzulernen.
El Hierro, auch die „Insel des Meridians“ genannt, ist die westlichste und zugleich mit 268 km² kleinste Insel der Kanaren. Das Eiland besteht aus Steilklippen und schroffen, felsigen Küstenabschnitten, in denen sich zahlreiche Tümpel und natürliche Becken verbergen. Schwarze Vulkanerde, Hochebenen und mit Pinien und Lorbeerwäldern bedeckte Bergmassive wechseln sich ab. Die Insel erscheint ruppig, menschenleer und fast vergessen. Die kleinen Dörfer entlang der felsigen Küsten wirken charmant und beruhigend für die Seele.
La Gomera, die mit 369 km² zweitkleinste Insel des Archipels, setzt noch einen drauf und leuchtet schon aus der Ferne in sattem Grün. Die üppigen Nebelwälder wirken wie verschlungene Urwaldrelikte. Urige Bergdörfer, Kunsthandwerk und kulinarische Besonderheiten sorgen für Abwechslung. Attraktive Wanderungen führen uns zu den bekanntesten Naturphänomenen. Unterwegs finden wir genug Zeit, um die ständig wechselnden, bezaubernden Ausblicke im Bild festzuhalten. Bei den anspruchsvollen Wanderungen mit zum Teil alpinem Charakter genügt die Mitnahme des Tagesgepäcks. Wir übernachten in schön gelegenen Ferienhäusern und Appartements.

Teilnehmer: min. 6 bis max. 8 Personen

Aktivitäten:

  • Wandern/Trekking

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


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Reiseverlauf wählen:

07.03.2022 - 1. Tag: Ankunft auf El Hierro

Individuelle Anreise nach Teneriffa Süd sowie Transfer zum Fährhafen Los Christianos. Fährüberfahrt nach El Hierro. Fahrt zur Unterkunft.

08.03.2022 - 2. Tag: Zum heiligen Baum Áarbol Garoé / Meeresschwimmbecken Charco Azul

Auf der Fahrt nach San Andrés stoppen wir am „Mirador de la Peña“, um Design und Arbeit von Cesar Manrique zu bewundern und den fantastischen Blick aus über 700 Meter Höhe auf die Caldera zu genießen, von wo wir auch „Los Roques del Salmor" und den Golf von Frontera sehen werden. Unsere erste außergewöhnliche Berg- und Talwanderung führt auf der „Ruta del Agua“ durch abwechslungsreiche Kiefern- und Eukalyptuswäldchen zum heiligen Regenbaum Áarbol Garoé mit seinen bizarren Wasserlöchern, der im Wappen „El Hierros“ enthalten ist.
Ein Naturgeheimnis erwartet uns am Nachmittag: Ein durch Vulkanausbrüche geschaffenes Naturschwimmbecken hat sich im Tal El Golfo gebildet. Durch einen beeindruckenden Basaltbogen geschützt, lädt dieser Spot mit türkisgrünem Wasser zum Baden ein.
Gehzeit Rundwanderung Áarbol Garoé ca. 3 h, 11 km, je 200 m An- und Abstieg

09.03.2022 - 3. Tag: Taibique zum Mirador de Tanajara / Camino de la Restinga

Bei dieser gemütlichen Wanderung geht es über malerische, mit Feigen- und Mandelbäumen bepflanzte Hänge. Vom Aussichtspunkt Mirador de Tanajara blicken wir über den jungvulkanischen Inselsüden bis zum Mar de las Calmas, das „Meer der Stille“. Wenn Interesse besteht, können wir die Weinkellerei in Tanajara besuchen.
In der zweiten Tageshälfte werden wir auf dem historischen Camino de la Restinga unterwegs sein. Der Verbindungspfad zwischen dem Bergdorf El Pinar und dem Fischerhafen La Restinga am Atlantischen Ozean wurde in der Vergangenheit intensiv genutzt, um Meeresfrüchte und Fische nach El Pinar zu transportieren, dort zu verkaufen oder gegen andere Waren einzutauschen. Der Pfad bietet Einblicke in die karge, sanft hügelige Vulkanlandschaft des Südens und lädt am Ende der Tour zum erfrischenden Bad ein.
Gehzeit Rundwanderung Mirador de Tanajara ca. 2 h, 6 km, ca. 180 m An- und Abstieg
Gehzeit Camino de la Restinga ca. 3 h, 8 km, 830 m Abstieg

10.03.2022 - 4. Tag: Raya de la Llanía zum Mirador de la Llanía / Gipfel Malposo

Die kurze Wanderung bietet viel Abwechslung. Zuerst gehen wir durch den immergrünen Lorbeerwald, dann kommen wir über Lavaasche zum „Hexentanzplatz“ am größten Inselkrater. Höhepunkt ist der Mirador de la Llanía (Mirador del Golfo) mit fantastischem Blick ins Tal. Bei schönem Wetter können wir noch eine Gipfelbesteigung auf den höchsten Berg der Insel, den Malposo (1.501 m) wagen. Atemberaubende Ausblicke auf das El Golfo, Tal und Fernsicht bis hin nach Teneriffa sind der Lohn des Aufstieges.
Gehzeit Rundwanderung Mirador de la Llanía ca. 1,30 h, 4,5 km, ca. 100 m An- und Abstieg
Gehzeit Rundwanderung Malposo ca. 2 h, 5 km, ca. 150 m An- und Abstieg

11.03.2022 - 5. Tag: La Frontera zum Mirador de Jinama

Heute werden wir auf dem Camino de Jinama unterwegs sein. Dieser Königsweg besticht durch einen steten Wechsel des Landschaftsbildes sowie bezaubernde Panoramablicke. Der alte  Verbindungsweg schraubt sich in kühnen Kehren durch die lorbeerbewachsene Golfwand zur Hochebene Nisdafe hinauf.
Gehzeit Wanderung 4 – 5 h, 9 km, ca. 900 m An- und Abstieg

12.03.2022 - 6. Tag: Isora nach Las Playas

Diese Wanderung zeichnet sich durch einen spektakulären Abstieg bei der gewaltigen Steilwand des Risco de los Herrenos aus. Vom Mirador de Isora führt der Camino zur Küste hinab nach Las Playas. Unterwegs werden wir mit phantastischen Ausblicken auf die Küste und die bizarre Felsformation des Roque de la Bonanza belohnt. In Las Playas können wir an einem der schönen Strände baden gehen.
Gehzeit 3 h, 4 km, ca. 800 m im Abstieg

13.03.2022 - 7. Tag: Sonntagsmarkt Tigaday / Gipfelbesteigung Mercadel (1.253 m)

Zum Tagesauftakt schauen wir auf den Sonntagsmarkt in Tigaday. Hier finden wir einen Mix aus Kunsthandwerk und vielen kulinarischen Leckereien der Insel vor. Ausgangspunkt für unsere Besteigung des schönsten Aussichtsgipfels des Südens ist Taibique. Die leichte Rundwanderung führt uns durch Kiefernwälder, Mandel- und Obsthaine.
Gehzeit Rundwanderung 3 h, 10 km, ca. 400 m An- und Abstieg

14.03.2022 - 8. Tag: Hochebene La Dehesa / Leuchtturm Faro de Orchilla

Heute erwartet uns ein ganz besonderes Naturschauspiel. Auf der La Dehesa Hochebene befinden sich wohl die berühmtesten Bäume der Insel, die mystisch anmutenden Zedernwacholderbäume. Von der Kapelle Ermita Virgen de los Reyes, in der sich eine alte  Mariafigur befindet, die zugleich Schutzpatronin El Hierros ist, führt der Pfad zu den bekanntesten aller Bäume, den uralten „El Sabinar“. Über die Aussichtsgipfel Mirador de Bascos und Las Casillas führt uns die Wanderung zum Ausgangspunkt zurück. Anschließend besuchen wir den rötlichen Leuchtturm Faro de Orchilla. Mit dem Monumento al Meridiano markiert er nicht nur den westlichsten Punkt der Insel, sondern auch der damals bekannten Welt. Auf der Rückfahrt halten wir im Kurort Pozo de la Salud, welcher durch seinen Gesundheitsbrunnen mit seiner heilenden Wirkung des Wassers bekannt wurde.
Gehzeit Rundwanderung 3 – 4 h, 9 km, ca. 300 m An- und Abstieg

15.03.2022 - 9. Tag: Inselwechsel – auf nach La Gomera

Bevor es zum Hafen nach Puerto de la Estacia geht, besuchen wir die Inselhauptstadt Valverde. Bei einem Stadtbummel sieht man Bauwerke und Skulpturen ab dem 18. Jahrhundert. Ein besonderes Highlight ist die Kirche Iglesia de la Concepción. Gegenüber liegt das Rathaus, ein schönes Beispiel traditioneller kanarischer Architektur. Wir verlassen El Hierro und freuen uns auf neue Aktivitäten auf der Insel La Gomera. Fahrt zur am Rande des Nationalparks Garajonay gelegenen Unterkunft.

16.03.2022 - 10. Tag: Alto de Contadero durch Lorbeerwald via Ermita de Lourdes nach El Cedro

Unsere heutige Wanderung auf La Gomera führt uns vom nördlichen Teil des Garajonay-Nationalparks durch den immergrünen Lorbeerwald zum idyllischen Bergweiler El Cedro. Am Alto de Contadero (dt. Anhöhe des Zählers) verkauften die Bergbewohner früher unter anderem ihr Vieh, Ziegenkäse sowie Fleisch und zählten sorgfältig ihr Geld. Für uns beginnt an diesem Platz der Weg nach El Cedro. Schon nach wenigen Metern tauchen wir in den Nebelwald ein. Bei klarer Sicht haben wir von einem Aussichtspunkt einen herrlichen Blick auf den Roque Agando sowie den Teide auf Teneriffa. Unterwegs stoppen wir an der Waldkapelle Ermita Nuestra Señora de Lourdes, bevor wir El Cedro erreichen. Falls die Wasserbedingungen es zulassen, können wir durch einen 575 m langen Tunnel das Bergdorf erreichen. Nach der Mittagspause geht es nach El Contadero zurück.
Gehzeit Rundwanderung 4 – 5 h, 11 km, ca. 480 m An- und Abstieg

17.03.2022 - 11. Tag: Die rote Steilwand von Agulo

Vom historischen Zentrum des malerischen Dorfes Agulo (191 m) wandern wir zu La Gomeras spektakulärstem natürlichen Aussichtspunkt, dem Mirador de Agulo, empor. Der Weg schraubt sich in vielen Kehren hinauf. Von hier haben wir einen atemberaubenden Fernblick, zu unseren Füßen fällt das geschlossene Ortsbild des alten Zentrums Agulos mit seinen hübschen Häusern ins Auge. Die Aussicht wird am Mirador de Abrante noch gigantischer. Bei der freitragenden, gläsernen Konstruktion handelt es sich um eine sieben Meter lange, komplett verglaste Plattform, die über die rote Steilwand hinausragt. Ein Kribbeln macht sich beim Betreten dieses Skywalks 600 Meter über dem  Meeresspiegel sicherlich bei jedem bemerkbar. Über das Besucherzentrum des Garajonay-Nationalparks, das Juego de Bolas, führt unser Camino wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Gehzeit Rundwanderung 4 h, 9,5 km, ca. 600 m An- und Abstieg

18.03.2022 - 12. Tag: Auf den Gipfel der Insel, den Alto de Garajonay (1.487 m ü. NN)

El Cercado (1.030 m) ist Ausgangspunkt unserer Gipfelbesteigung. Bekannt ist das Bergdorf für seine Töpfereien. Über die Dörfer Chipude und Los Manantiales erreichen wir die Nationalparkgrenze. Der gar nicht so schweißtreibende Aufstieg auf den 1.487 m hohen Gipfel des Garajonay wird mit einem Panorama der Extraklasse belohnt: Tafelberge schießen imposant aus den grünen Bergen hervor. Und am Horizont grüßen Teneriffa mit dem mächtigen Teide, La Palma und El Hierro. Weiter geht's mitten ins Herz des berühmten Nebelwaldes mit seinen moosbewachsenen Lorbeer- und Erikabäumen, bevor wir wieder das Töpferdorf El Cercado erreichen.
Gehzeit Rundwanderung 5 h, 13,6 km, ca. 620 m An- und Abstieg

19.03.2022 - 13. Tag: Tafelberg La Fortaleza – Drachenbaum Drago de Agalán – Playa de Santiago

Der wie eine Festung aufragende Tafelberg La Fortaleza (1.243 m) ist das Wanderziel. Vom Bergdorf Chipude (1.105 m) starten wir unseren Aufstieg. Auf dem Felsplateau haben wir nicht nur einen prachtvollen Ausblick über den Inselsüden, sondern finden noch Relikte eines Versammlungsplatzes der Altkanaren vor.
Auf der anschließenden Fahrt in den Süden der Insel stoppen wir noch für eine Bonuswanderung. Diese Rundwanderung (1 h, ca. 2 km) führt uns zum mit ca. 400 Jahren ältesten Drachenbaum La Gomeras. Im sonnenverwöhnten Playa de Santiago lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Gehzeit La Fortaleza 2 h, 5 km, ca. 240 m An- und Abstieg

20.03.2022 - 14. Tag: Las Hayas – Valley Gran Rey – Chorres de Epina

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch ein Stück Lorbeerwald erwartet uns heute. Auf der Rundwanderung von Las Hayas via Las Creces durchlaufen wir zwei Vegetationszonen. Von den trockenen Gebieten des Garajonay-Nationalparks gelangen wir in den von Passatwolken befeuchteten Lorbeerwald. Einen skurrilen Zaubermärchenwald mit Stämmen der Baumheide, Hängemoosen, Farnen und struppigen Büschen finden wir hier vor.
Den verbleibenden Tag nutzen wir für den Besuch des Valle Gran Rey, auch „Tal des Großen Königs“ genannt. Badestrände, unterschiedliche Restaurants oder Bummel in den Tante-Emma-Läden aus uralter Zeit lassen eine individuelle Freizeitgestaltung zu.
Auf der Rückfahrt lohnt sich ein Stopp bei den Quellen von Chorrus de Epina.
Gehzeit Rundwanderung Las Hayas 2 h, 5,2 km, ca. 160 m An- und Abstieg

21.03.2022 - 15. Tag: Heimreise

Fahrt zum Hafen von San Sebastián und Fährüberfahrt nach Los Christianos. Transfer zum Flughafen zum individuellen Rückflug ab Teneriffa Süd.

21.03.2022 - 1. Tag: Ankunft auf El Hierro

Individuelle Anreise nach Teneriffa Süd sowie Transfer zum Fährhafen Los Christianos. Fährüberfahrt nach El Hierro. Fahrt zur Unterkunft.

22.03.2022 - 2. Tag: Zum heiligen Baum Áarbol Garoé / Meeresschwimmbecken Charco Azul

Auf der Fahrt nach San Andrés stoppen wir am „Mirador de la Peña“, um Design und Arbeit von Cesar Manrique zu bewundern und den fantastischen Blick aus über 700 Meter Höhe auf die Caldera zu genießen, von wo wir auch „Los Roques del Salmor" und den Golf von Frontera sehen werden. Unsere erste außergewöhnliche Berg- und Talwanderung führt auf der „Ruta del Agua“ durch abwechslungsreiche Kiefern- und Eukalyptuswäldchen zum heiligen Regenbaum Áarbol Garoé mit seinen bizarren Wasserlöchern, der im Wappen „El Hierros“ enthalten ist.
Ein Naturgeheimnis erwartet uns am Nachmittag: Ein durch Vulkanausbrüche geschaffenes Naturschwimmbecken hat sich im Tal El Golfo gebildet. Durch einen beeindruckenden Basaltbogen geschützt, lädt dieser Spot mit türkisgrünem Wasser zum Baden ein.
Gehzeit Rundwanderung Áarbol Garoé ca. 3 h, 11 km, je 200 m An- und Abstieg

23.03.2022 - 3. Tag: Taibique zum Mirador de Tanajara / Camino de la Restinga

Bei dieser gemütlichen Wanderung geht es über malerische, mit Feigen- und Mandelbäumen bepflanzte Hänge. Vom Aussichtspunkt Mirador de Tanajara blicken wir über den jungvulkanischen Inselsüden bis zum Mar de las Calmas, das „Meer der Stille“. Wenn Interesse besteht, können wir die Weinkellerei in Tanajara besuchen.
In der zweiten Tageshälfte werden wir auf dem historischen Camino de la Restinga unterwegs sein. Der Verbindungspfad zwischen dem Bergdorf El Pinar und dem Fischerhafen La Restinga am Atlantischen Ozean wurde in der Vergangenheit intensiv genutzt, um Meeresfrüchte und Fische nach El Pinar zu transportieren, dort zu verkaufen oder gegen andere Waren einzutauschen. Der Pfad bietet Einblicke in die karge, sanft hügelige Vulkanlandschaft des Südens und lädt am Ende der Tour zum erfrischenden Bad ein.
Gehzeit Rundwanderung Mirador de Tanajara ca. 2 h, 6 km, ca. 180 m An- und Abstieg
Gehzeit Camino de la Restinga ca. 3 h, 8 km, 830 m Abstieg

24.03.2022 - 4. Tag: Raya de la Llanía zum Mirador de la Llanía / Gipfel Malposo

Die kurze Wanderung bietet viel Abwechslung. Zuerst gehen wir durch den immergrünen Lorbeerwald, dann kommen wir über Lavaasche zum „Hexentanzplatz“ am größten Inselkrater. Höhepunkt ist der Mirador de la Llanía (Mirador del Golfo) mit fantastischem Blick ins Tal. Bei schönem Wetter können wir noch eine Gipfelbesteigung auf den höchsten Berg der Insel, den Malposo (1.501 m) wagen. Atemberaubende Ausblicke auf das El Golfo, Tal und Fernsicht bis hin nach Teneriffa sind der Lohn des Aufstieges.
Gehzeit Rundwanderung Mirador de la Llanía ca. 1,30 h, 4,5 km, ca. 100 m An- und Abstieg
Gehzeit Rundwanderung Malposo ca. 2 h, 5 km, ca. 150 m An- und Abstieg

25.03.2022 - 5. Tag: La Frontera zum Mirador de Jinama

Heute werden wir auf dem Camino de Jinama unterwegs sein. Dieser Königsweg besticht durch einen steten Wechsel des Landschaftsbildes sowie bezaubernde Panoramablicke. Der alte  Verbindungsweg schraubt sich in kühnen Kehren durch die lorbeerbewachsene Golfwand zur Hochebene Nisdafe hinauf.
Gehzeit Wanderung 4 – 5 h, 9 km, ca. 900 m An- und Abstieg

26.03.2022 - 6. Tag: Isora nach Las Playas

Diese Wanderung zeichnet sich durch einen spektakulären Abstieg bei der gewaltigen Steilwand des Risco de los Herrenos aus. Vom Mirador de Isora führt der Camino zur Küste hinab nach Las Playas. Unterwegs werden wir mit phantastischen Ausblicken auf die Küste und die bizarre Felsformation des Roque de la Bonanza belohnt. In Las Playas können wir an einem der schönen Strände baden gehen.
Gehzeit 3 h, 4 km, ca. 800 m im Abstieg

27.03.2022 - 7. Tag: Sonntagsmarkt Tigaday / Gipfelbesteigung Mercadel (1.253 m)

Zum Tagesauftakt schauen wir auf den Sonntagsmarkt in Tigaday. Hier finden wir einen Mix aus Kunsthandwerk und vielen kulinarischen Leckereien der Insel vor. Ausgangspunkt für unsere Besteigung des schönsten Aussichtsgipfels des Südens ist Taibique. Die leichte Rundwanderung führt uns durch Kiefernwälder, Mandel- und Obsthaine.
Gehzeit Rundwanderung 3 h, 10 km, ca. 400 m An- und Abstieg

28.03.2022 - 8. Tag: Hochebene La Dehesa / Leuchtturm Faro de Orchilla

Heute erwartet uns ein ganz besonderes Naturschauspiel. Auf der La Dehesa Hochebene befinden sich wohl die berühmtesten Bäume der Insel, die mystisch anmutenden Zedernwacholderbäume. Von der Kapelle Ermita Virgen de los Reyes, in der sich eine alte  Mariafigur befindet, die zugleich Schutzpatronin El Hierros ist, führt der Pfad zu den bekanntesten aller Bäume, den uralten „El Sabinar“. Über die Aussichtsgipfel Mirador de Bascos und Las Casillas führt uns die Wanderung zum Ausgangspunkt zurück. Anschließend besuchen wir den rötlichen Leuchtturm Faro de Orchilla. Mit dem Monumento al Meridiano markiert er nicht nur den westlichsten Punkt der Insel, sondern auch der damals bekannten Welt. Auf der Rückfahrt halten wir im Kurort Pozo de la Salud, welcher durch seinen Gesundheitsbrunnen mit seiner heilenden Wirkung des Wassers bekannt wurde.
Gehzeit Rundwanderung 3 – 4 h, 9 km, ca. 300 m An- und Abstieg

29.03.2022 - 9. Tag: Inselwechsel – auf nach La Gomera

Bevor es zum Hafen nach Puerto de la Estacia geht, besuchen wir die Inselhauptstadt Valverde. Bei einem Stadtbummel sieht man Bauwerke und Skulpturen ab dem 18. Jahrhundert. Ein besonderes Highlight ist die Kirche Iglesia de la Concepción. Gegenüber liegt das Rathaus, ein schönes Beispiel traditioneller kanarischer Architektur. Wir verlassen El Hierro und freuen uns auf neue Aktivitäten auf der Insel La Gomera. Fahrt zur am Rande des Nationalparks Garajonay gelegenen Unterkunft.

30.03.2022 - 10. Tag: Alto de Contadero durch Lorbeerwald via Ermita de Lourdes nach El Cedro

Unsere heutige Wanderung auf La Gomera führt uns vom nördlichen Teil des Garajonay-Nationalparks durch den immergrünen Lorbeerwald zum idyllischen Bergweiler El Cedro. Am Alto de Contadero (dt. Anhöhe des Zählers) verkauften die Bergbewohner früher unter anderem ihr Vieh, Ziegenkäse sowie Fleisch und zählten sorgfältig ihr Geld. Für uns beginnt an diesem Platz der Weg nach El Cedro. Schon nach wenigen Metern tauchen wir in den Nebelwald ein. Bei klarer Sicht haben wir von einem Aussichtspunkt einen herrlichen Blick auf den Roque Agando sowie den Teide auf Teneriffa. Unterwegs stoppen wir an der Waldkapelle Ermita Nuestra Señora de Lourdes, bevor wir El Cedro erreichen. Falls die Wasserbedingungen es zulassen, können wir durch einen 575 m langen Tunnel das Bergdorf erreichen. Nach der Mittagspause geht es nach El Contadero zurück.
Gehzeit Rundwanderung 4 – 5 h, 11 km, ca. 480 m An- und Abstieg

31.03.2022 - 11. Tag: Die rote Steilwand von Agulo

Vom historischen Zentrum des malerischen Dorfes Agulo (191 m) wandern wir zu La Gomeras spektakulärstem natürlichen Aussichtspunkt, dem Mirador de Agulo, empor. Der Weg schraubt sich in vielen Kehren hinauf. Von hier haben wir einen atemberaubenden Fernblick, zu unseren Füßen fällt das geschlossene Ortsbild des alten Zentrums Agulos mit seinen hübschen Häusern ins Auge. Die Aussicht wird am Mirador de Abrante noch gigantischer. Bei der freitragenden, gläsernen Konstruktion handelt es sich um eine sieben Meter lange, komplett verglaste Plattform, die über die rote Steilwand hinausragt. Ein Kribbeln macht sich beim Betreten dieses Skywalks 600 Meter über dem  Meeresspiegel sicherlich bei jedem bemerkbar. Über das Besucherzentrum des Garajonay-Nationalparks, das Juego de Bolas, führt unser Camino wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Gehzeit Rundwanderung 4 h, 9,5 km, ca. 600 m An- und Abstieg

01.04.2022 - 12. Tag: Auf den Gipfel der Insel, den Alto de Garajonay (1.487 m ü. NN)

El Cercado (1.030 m) ist Ausgangspunkt unserer Gipfelbesteigung. Bekannt ist das Bergdorf für seine Töpfereien. Über die Dörfer Chipude und Los Manantiales erreichen wir die Nationalparkgrenze. Der gar nicht so schweißtreibende Aufstieg auf den 1.487 m hohen Gipfel des Garajonay wird mit einem Panorama der Extraklasse belohnt: Tafelberge schießen imposant aus den grünen Bergen hervor. Und am Horizont grüßen Teneriffa mit dem mächtigen Teide, La Palma und El Hierro. Weiter geht's mitten ins Herz des berühmten Nebelwaldes mit seinen moosbewachsenen Lorbeer- und Erikabäumen, bevor wir wieder das Töpferdorf El Cercado erreichen.
Gehzeit Rundwanderung 5 h, 13,6 km, ca. 620 m An- und Abstieg

02.04.2022 - 13. Tag: Tafelberg La Fortaleza – Drachenbaum Drago de Agalán – Playa de Santiago

Der wie eine Festung aufragende Tafelberg La Fortaleza (1.243 m) ist das Wanderziel. Vom Bergdorf Chipude (1.105 m) starten wir unseren Aufstieg. Auf dem Felsplateau haben wir nicht nur einen prachtvollen Ausblick über den Inselsüden, sondern finden noch Relikte eines Versammlungsplatzes der Altkanaren vor.
Auf der anschließenden Fahrt in den Süden der Insel stoppen wir noch für eine Bonuswanderung. Diese Rundwanderung (1 h, ca. 2 km) führt uns zum mit ca. 400 Jahren ältesten Drachenbaum La Gomeras. Im sonnenverwöhnten Playa de Santiago lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Gehzeit La Fortaleza 2 h, 5 km, ca. 240 m An- und Abstieg

03.04.2022 - 14. Tag: Las Hayas – Valley Gran Rey – Chorres de Epina

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch ein Stück Lorbeerwald erwartet uns heute. Auf der Rundwanderung von Las Hayas via Las Creces durchlaufen wir zwei Vegetationszonen. Von den trockenen Gebieten des Garajonay-Nationalparks gelangen wir in den von Passatwolken befeuchteten Lorbeerwald. Einen skurrilen Zaubermärchenwald mit Stämmen der Baumheide, Hängemoosen, Farnen und struppigen Büschen finden wir hier vor.
Den verbleibenden Tag nutzen wir für den Besuch des Valle Gran Rey, auch „Tal des Großen Königs“ genannt. Badestrände, unterschiedliche Restaurants oder Bummel in den Tante-Emma-Läden aus uralter Zeit lassen eine individuelle Freizeitgestaltung zu.
Auf der Rückfahrt lohnt sich ein Stopp bei den Quellen von Chorrus de Epina.
Gehzeit Rundwanderung Las Hayas 2 h, 5,2 km, ca. 160 m An- und Abstieg

04.04.2022 - 15. Tag: Heimreise

Fahrt zum Hafen von San Sebastián und Fährüberfahrt nach Los Christianos. Transfer zum Flughafen zum individuellen Rückflug ab Teneriffa Süd.

Leistungen

• 14 x Übernachtungen in Ferienhäusern/Appartements im DZ
• 14 x Frühstück
• Fähren zwischen Teneriffa und El Hierro sowie Teneriffa und La Gomera
• alle Transfers auf den Inseln laut Programm ab/bis Flughafen Teneriffa Süd
• geführtes Wanderprogramm
• deutsche Reiseleitung

Zusatzleistungen

• Flug Deutschland – Teneriffa Süd und zurück (kann über uns gebucht werden)
• EZ-Zuschlag 390,- EUR
• Alleinreisende können ein halbes DZ buchen. Findet sich kein Mitreisender gleichen
  Geschlechts, wird der halbe Einzelzimmer-Zuschlag in Rechnung gestellt.
• Verpflegung ca. 12,- EUR pro Person / Tag
• Eintrittsgelder

Hinweise

Anforderungen:
Tageswanderungen von zwei bis sechs Stunden Dauer mit Aufstiegen bis zu 900 Metern.
Änderungen am Reiseverlauf sind aus Sicherheits- und Witterungsgründen möglich!

Hinweis An- und Abreise:
El Hierro & La Gomera haben keinen internationalen Flughafen. Alle Anreisen erfolgen in der Regel über Teneriffa Süd und die Weiterreise mit anschließender Überfahrt vom Hafen Los Christianos. Bei Ankünften am späten Nachmittag oder Abflügen am Vormittag ist gegebenenfalls eine Zwischenübernachtung auf Teneriffa erforderlich. Empfohlene Leitlinie:
Ankunft auf Teneriffa (Süd) möglichst bis 15:30 Uhr
Abflug ab Teneriffa (Süd) nicht vor 11.00 Uhr

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
07.03.2022 - 21.03.2022
[ID: ELKA01_22]
Normalpreis, zzgl. Fluganreise: 1.780,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 390,00 €
buchen
21.03.2022 - 04.04.2022
[ID: ELKA02_22]
Normalpreis, zzgl. Fluganreise: 1.780,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 390,00 €
buchen