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Madagaskar: Das Naturparadies im Indischen Ozean

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Beschreibung

Madagaskar, die viertgrößte Insel der Erde, beherbergt eine einzigartige Fauna und Flora. Durch die isolierte Lage konnte sich eine Unmenge an Pflanzen (80% endemisch) und Tieren, z.B. die Lemuren (Halbaffen), Chamäleons, Schmetterlinge, Vögel und vieles mehr behaupten. Wir erleben diese einmalige Natur auf ausgedehnten Wanderungen und bei Tierbeobachtungen im tropischen Regenwald des Ranomafana Nationalparks, im Andasibe Naturschutzgebiet und im zerklüfteten Sandsteingebirge des Isalo Nationalparks. Auf Wanderungen im zauberhaften Ankarana Naturschutzgebiet (Tsingys) und mit Booten auf dem Pangalanes Kanal durch den Dschungel an der Ostküste, begegnen wir einer einmaligen, intakten Natur. Drei erholsame Tage bleiben uns zum Abschluss der Reise auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat das Inselparadies im Indischen Ozean nichts von seinem natürlichen Charme verloren.

Teilnehmer: min. 4 bis max. 14 Personen

Aktivitäten:

  • Wandern/Trekking
  • Fernreisen

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


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03.04.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

04.04.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

05.04.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

06.04.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

07.04.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

08.04.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

09.04.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

10.04.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

11.04.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

12.04.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

13.04.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

14.04.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

15.04.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

16.04.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

17.04.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

18.04.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

19.04.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

20.04.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

21.04.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

22.04.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

23.04.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

24.04.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

25.04.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

26.04.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

29.05.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

30.05.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

31.05.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

01.06.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

02.06.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

03.06.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

04.06.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

05.06.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

06.06.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

07.06.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

08.06.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

09.06.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

10.06.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

11.06.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

12.06.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

13.06.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

14.06.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

15.06.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

16.06.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

17.06.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

18.06.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

19.06.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

20.06.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

21.06.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

03.07.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

04.07.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

05.07.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

06.07.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

07.07.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

08.07.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

09.07.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

10.07.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

11.07.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

12.07.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

13.07.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

14.07.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

15.07.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

16.07.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

17.07.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

18.07.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

19.07.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

20.07.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

21.07.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

22.07.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

23.07.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

24.07.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

25.07.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

26.07.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

06.08.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

07.08.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

08.08.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

09.08.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

10.08.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

11.08.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

12.08.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

13.08.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

14.08.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

15.08.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

16.08.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

17.08.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

18.08.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

19.08.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

20.08.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

21.08.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

22.08.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

23.08.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

24.08.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

25.08.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

26.08.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

27.08.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

28.08.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

29.08.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

04.09.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

05.09.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

06.09.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

07.09.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

08.09.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

09.09.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

10.09.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

11.09.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

12.09.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

13.09.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

14.09.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

15.09.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

16.09.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

17.09.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

18.09.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

19.09.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

20.09.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

21.09.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

22.09.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

23.09.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

24.09.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

25.09.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

26.09.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

27.09.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

24.09.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

25.09.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

26.09.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

27.09.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

28.09.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

29.09.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

30.09.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

01.10.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

02.10.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

03.10.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

04.10.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

05.10.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

06.10.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

07.10.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

08.10.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

09.10.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

10.10.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

11.10.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

12.10.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

13.10.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

14.10.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

15.10.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

16.10.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

17.10.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

16.10.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

17.10.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

18.10.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

19.10.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

20.10.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

21.10.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

22.10.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

23.10.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

24.10.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

25.10.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

26.10.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

27.10.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

28.10.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

29.10.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

30.10.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

31.10.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

01.11.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

02.11.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

03.11.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

04.11.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

05.11.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

06.11.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

07.11.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

08.11.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

06.11.2020 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

07.11.2020 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

08.11.2020 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

09.11.2020 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

10.11.2020 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

11.11.2020 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

12.11.2020 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

13.11.2020 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

14.11.2020 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

15.11.2020 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

16.11.2020 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

17.11.2020 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

18.11.2020 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

19.11.2020 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

20.11.2020 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

21.11.2020 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

22.11.2020 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

23.11.2020 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

24.11.2020 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

25.11.2020 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

26.11.2020 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

27.11.2020 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

28.11.2020 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

29.11.2020 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

02.04.2021 - 1. Tag: Frankfurt - Antananarivo

Auf zur Tropeninsel Madagaskar! Das Warten hat ein Ende: Heute Nachmittag fliegen wir nach Madagaskar. Nach einem Nachtflug erreichen wir gegen Mittag Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen erwartet uns ein Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages bietet Zeit, um die Hauptstadt zu besichtigen. (1xF/-/-).

03.04.2021 - 2. Tag: Frankfurt - Antananarivo

siehe Tag 1.

04.04.2021 - 3. Tag: Antananarivo - Akanin'ny Nofy

Unsere erste Etappe führt Richtung Osten in den immergrünen Regenwald zum Manambato See und von dort mit dem Boot nach „Akanin`ny nofy“ am Pangalanes Kanal. Der Kanal ist ein Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen. Unser Resort befindet sich etwa 50 km südlich von Tamatave in Akanin'ny Nofy ("das Nest der Träume") direkt am weißen Sandstrand in der idyllischen Umgebung des Ampitabe See. Hier quartieren wir uns für zwei Tage ein. Hier quartieren wir uns für zwei Tage in einer schönen Urwaldlodge am See ein (F, A).

05.04.2021 - 4. Tag: Akanin'ny Nofy - Pangalanes-Kanal

Am Kanal von Pangalanes bieten sich viele Möglichkeiten für Erkundungen zu Wasser und zu Lande. Im Naturpark Le Palmarium am westlichen Seeufer überrascht ein Palmengarten mit 100.000 in Madagaskar heimischen Palmen. Wir besichtigen das Palmarium Lemurenreservat, wo wir zahlreiche verschiedene Lemurenarten aus nächster Nähe beobachten können. In den zahlreichen Süßwasserseen im Hinterland leben immer noch einige der seltenen Madagaskar Krokodile. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Erholen und Entspannen in unserer gemütlichen Urwaldlodge. Die Seen sind sauber und auch zum Baden geeignet. Übernachtung wie am Vortag (F, A).

06.04.2021 - 5. Tag: Pangalanes-Kanal - Andasibe

Heute beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt per Motorboot auf dem Canal de Pangalanes bis nach Tamatave. Mit über 600 km ist der Pangalanes die längste Wasserstraße der Welt. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Franzosen angelegt um den Transport entlang der meist stürmischen Ostküste zu vereinfachen. Die Vegetation ist üppig und sehr abwechslungsreich. Während der Fahrt mit dem Boot durchqueren wir eine Vielzahl von kleinen Kanälen und größeren Seen, an denen teilweise noch echte Primärwälder zu sehen sind. Wir begegnen landestypischen Bambusflößen und alten Kähnen und passieren immer wieder kleine Ansiedlungen der einheimischen Bevölkerung, Tamatave, eine alte Hafenstadt erreichen wir gegen Mittag. Die Stadt verfügt über den einzigen natürlichen Hafen der Ostküste und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Im Zentrum der Stadt auf dem wohl schönsten Markt Madagaskars können wir uns mit exotischen Gewürzen und Vanille eindecken. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Andasibe. Vielleicht bleibt noch Zeit, um bei einem nächtlichen Sparziergang (ca. 1 Std.) mit Taschenlampen die nachtaktive Tierwelt zu beobachten. Gehzeit: 1 Stunde Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F)

07.04.2021 - 6. Tag: Andasibe - Antananarivo

Frühmorgens unternehmen wir eine kleine Wanderung im zentralen Regenwaldgebiet. Hier im Sonderreservat von Perinet hoffen wir auf eine Begegnung mit den Indri-Lemuren, der größten Lemurenart. Dieses eigenartige Tier beeindruckt besonders durch seine weiten Sprünge von bis zu neun Metern und wegen seiner fremdartig durchdringenden Schreie. Wir unterbrechen unsere Fahrt nach Antananarivo in Marozevo, wo wir auf einer Reptilienfarm unter anderem zahlreiche Chamäleons und Schlangen beobachten. Auf Madagaskar leben etwa 60 verschiedene Chamäleonarten, die in der Mythologie der Madagassen teils als Glücks- oder Unglücksbringer gelten. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden

08.04.2021 - 7. Tag: Antananarivo - Antsirabe - Ambositra

Das madagassiche Hochland. Durch das zentrale Hochland Madagaskars fahren wir heute gen Süden nach Antsirabe. Unterwegs bieten sich einige schöne Fotomotive an und es lohnt sich die Kamera hervor zu holen. Wenn möglich besichtigen wir auch die Herstellung von handgefertigten Aluminiumgeschirr. Angekommen in einer hügeligen Landschaft mit kunstvoll angelegten Reisterassen, begrüßt uns Antsirabe. Der Ort liegt auf 1.500 m Höhe und hat sich mit seinem Thermalbad einen Namen in Sachen Erholung gemacht. Wir schlendern durch die Straßen und besuchen eine Halbedelsteinschleiferei. Nachmittags fahren wir nach Ambositra, dem Zentrum des madagassischen Kunsthandwerks mit Werkstätten für wunderschöne Schnitzereien und Intarsienarbeiten. Bei Intarsienarbeiten werden verschiedene Hölzer kunstvoll aneinander gelegt. Am Ende soll eine glatte Oberfläche entstehen, die durch die verschiedenen Strukturen der Hölzer Muster abbildet. Übernachtung in Ambositra. (1xF/-/-).

09.04.2021 - 8. Tag: Ambositra - Ranomafana NP

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über das Hochplateau zum Ranomafana Nationalpark. Dieser junge, erst 1991 gegründete Nationalpark ist eines der schönsten Reservate des Landes und beherbergt einen üppigen Bergregenwald mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Der goldene Bambuslemur sowie der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. In der Dunkelheit unternehmen wir im Schutzgebiet einen Pirschgang entlang der Straße und suchen den kleinsten Maki der Welt, den Mausmaki, sowie Camäleons und Frösche. Übernachtung in gemütlichen Bungalows (F) Gehzeit: ca. 1 Stunde.

10.04.2021 - 9. Tag: Ranomafana-Nationalpark

Mausmakis und Fossa - wandern im Ranomafana-Nationalpark. Zu Fuß begeben wir uns heute auf ausgedehnte Exkursionen durch den Regenwald des Ranomafana-Nationalparks und erkunden die einzigartige Vegetation sowie die eindrucksvolle Artenvielfalt der Tiere. Der deutsche Biologe Bernhard Meier entdeckte hier um 1987 eine bis dahin noch unbekannte Lemurenart, den Goldenen Bambus-Lemuren. Auch Chamäleons und zahlreiche Schmetterlingsarten leben hier. Unser Reiseleiter wird uns einige der hier vorkommenden über 100 Vogelarten zeigen. Im Park lebt nicht nur das größte madagassische Raubtier, der nachtaktive Fossa, sondern auch der Mausmaki. Diese Primaten messen nur wenige Zentimeter und gelten damit als kleinster bekannter Primat. Optional kann am Nachmittag ein Thermalbad besucht werden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag. Gehzeit ca. 3 Std. (1xF/-/-).

11.04.2021 - 10. Tag: Ambalavao - Andringitra-Gebirge

Auf reizvoller und abwechslungsreicher Strecke geht die Fahrt entlang der mächtigen Felsen des imposanten Andringitra Gebirges. In diesem Gebirge reckt sich der Pic Boby stolz gen Himmel, mit 2.658 m der zweithöchste Berg Madagaskars. In Ambalavao sehen wir die Herstellung des berühmten Antaimoropapiers in Handarbeit. Die Granitberge des Andringitra Massivs mit den vielen endemischen Pflanzen und Tieren versetzen uns in eine andere Welt. Der hier heimische Kata-Lemur ist besonders bekannt und mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz auch sehr auffällig. Abends erreichen wir unser gemütliches Camp Catta, am Fuße des Tsaranoromassivs nicht weit vom „heiligen Wald Tsaranoro“ entfernt und ganz nach madegassischer Tradition eingerichtet. Übernachtung in einem tollen Bungalowcamp für zwei Nächte (F, A).

12.04.2021 - 11. Tag: Chamäleonsberg - Tsaranoro

Wir genießen einen Tag in dieser einzigartigen Landschaft und unternehmen eine 2-3 stündige Wanderungen zu den Granitfelsen des Chamäleon-Berges mit herrlichem Blick ins Tal. Dabei erleben wir eindrucksvolle landestypische madegassische Dörfer. Übernachtung wie am Vortag im Bungalowcamp (F, A).

13.04.2021 - 12. Tag: Andringitra Gebirge – Ranohira

Wir verlassen das Andringitra Gebirge und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe hervor, im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, dann passieren wir das „Tor des Südens“. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner – wir kommen in das Land der Bara, deren Riten wie Blutsbrüderschaft und Viehdiebstahl noch heute aktuell sind. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira am Fuße des Isalo Nationalparks ankommen. 2 Übernachtungen in Bungalows (F).

14.04.2021 - 13. Tag: Isalo-Nationalpark

Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Unsere heutige Tageswanderung führt durch einmalige Kalksandsteinformationen ins Tal der Affen. Hier ist der Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten, natürlich auch der Lemuren. In einem Canyon mit einem natürlichen Badepool unterbrechen wir die Wanderung, kühlen uns ab und genehmigen uns unser Picknick, bevor wir die einzigartige Landschaft auf unserer Wanderung erkunden. Übernachtung in Bungalows wie am Vortag Gezeit: ca. 5 - 6 Stunden (Kurzvariante möglich).

15.04.2021 - 14. Tag: Isalo-Nationalpark - Tulear - Ifaty

Nach dem Frühstück brechen wir nochmals auf, um den Nationalpark des Isalo auf einer Wanderung zu erleben. Danach geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tulear. Wir erreichen Ifaty an der Westküste, wo wir für zwei Nächte in einem schönen Strandhotel übernachten. Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Dornenwaldvegetationen mit eindrucksvollen Baobabbäumen, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Hotelübernachtung im schönen Strandhotel (F) Gehzeit: ca. 2 – 3 Stunden.

16.04.2021 - 15. Tag: Ifaty

Wir unternehmen eine geführte, gemütliche Wanderung im interessanten Dornenwald mit eindrucksvollen Baobabbäumen. Der Rest des Tages bleibt zum Relaxen und Erholen in der Hotelanlage an der Küste des Indischen Ozeans oder es besteht die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen wie z. B. die Besichtigung eines Fischerdorfes. Ein vorgelagertes Korallenriff lädt zum Schnorcheln ein und wer will kann auch eine Bootstour auf dem Indischen Ozean unternehmen. Hotelübernachtung im Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

17.04.2021 - 16. Tag: Ifaty - Tulear

Unsere letzte Etappe im Süden Madagaskars führt auf herrlicher Strecke zurück nach Tulear. Immer wieder begegnen uns schwer beladene Ochsengespanne auf abenteuerlicher Sandpiste am glitzernden Meer entlang. Wir fliegen zurück nach Antananarivo, wo wir uns im Hotel einquartieren. Je nach Ankunft bleibt noch Zeit für Besichtigungen in der Hauptstadt. Hotelübernachtung in der Hauptstadt (F).

18.04.2021 - 17. Tag: Antananarivo - Diégo Suarez

Am frühen Morgen erfolgt der Flug in den äußersten Norden Madagaskars, nach Diégo Suarez, eine alte Kolonialstadt, in einer traumhaft schönen Bucht gelegen. Hier landete am 10. August 1500 der Portugiese Diego Diaz als erster Europäer in Madagaskar. Wir werden von unserem Reiseleiter empfangen, der uns im nördlichen Teil Madagaskars begleiten wird. Der heutige Tag führt uns zum Montagne d`Ambre Nationalpark, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Nach dem Picknick beim Parkeingang wandern wir in einem der wenigen Bestände mit primärem Regenwald zu einem versteckten Wasserfall und versuchen die verschiedenen Lemurenarten ausfindig zu machen. Hotelübernachtung bei Diégo Suarez (F) Gehzeit: ca. 2 Stunden.

19.04.2021 - 18. Tag: Diégo Suarez - Ankarana

Heute erreichen wir einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt der Reise: die „Tsingy Rouge“. Die roten Tsingy sind ein rotgefärbtes Wunderwerk der Natur aus Mergel und Kalkstein, das wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Weiter geht es zum Nationalreservat Tsingy of Ankarana. Zwei Übernachtungen in einfachen Eingeborenenhütten (Bett, Bettwäsche und Moskitonetz vorhanden) 2 Hüttenübernachtungen (F,M,A). Gehzeit: ca 1 Stunde.

20.04.2021 - 19. Tag: Ankarana

Das Reservat Tsingy of Ankarana beherbergt fantastische Nadelfelsen, die sich aus dem kalkhaltigen Untergrund gebildet haben. Zahlreiche Canyons und Höhlen befinden sich in dieser zerklüfteten Umgebung. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in der spektakulären Kulisse des „Tsingy of Ankarana“ und im umliegenden Primärwald zuhause. Wir bewundern eine bunte Vogelwelt und beobachten mit etwas Glück Eisvögel und Fischadler. Am frühen Morgen unternehmen wir eine 4-stündige Wanderung zu den Tsingys mit deren spektakulären Hängebrücken. Für Teilnehmer, denen diese Wanderung zu lange ist, ist eine 2 stündig Kurzversion an den Rand der Tsingys möglich. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß einen imposanten Canyon (2.5 Std. Wanderung) mit seinen Fledermaushöhlen. Wir wagen uns vor in eine dieser Höhlen und beobachten die Fledermäuse an ihren Schlafplätzen. Hüttenübernachtung wie am Vortag (F, M, A) Gehzeit: Vormittags 4 Stunden (Kurzvariant 2 Stunden). Nachmittags 2,5 Stunden.

21.04.2021 - 20. Tag: Ankarana

In Richtung Süden erreichen wir heute Ankify, wo das Schnellboot bereit steht, um uns zur Trauminsel Nosy Be zu bringen. Einen erholsamen Abschluss unserer Reise erleben wir auf der traumhaften Insel Nosy Be. Mit seinen malerischen Palmen- und Sandstränden, herrlichen Bade- und Schnorchelmöglichkeiten hat die Insel nichts von ihrem natürlichen Charme verloren. Entlang der Westküste erreichen wir gegen Mittag unser schönes Strandhotel, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. 3 Nächte im schönen Strandhotel (F).

22.04.2021 - 21. Tag: Nosy Be

Heute unternehmen wir einen Ausflug mit einem Einbaum (Katamaran). Nach einer einstündigen Fahrt im Einbaum erreichen wir das Lokobe Nature Reserve. Auf einer leichten Wanderung können wir nochmals Lemuren, Mohren- und Weselmakis sowie Chamäleons beobachten. Nach einem Picknick am Strand geht es mit Einbaum und Minibus zurück zum Hotel. Heute verlässt uns unser Reiseleiter. Strandhotel wie am Vortag (F). Gehzeit: ca. 1 Stunde.

23.04.2021 - 22. Tag: Nosy Be

Der letzte Tag bleibt entweder zur Entspannung oder für eine erneute fakultative Aktivität auf Nosy Be. Strandhotel wie am Vortag (F).

24.04.2021 - 23. Tag: Abreise Nosy Be

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom einzigartigen Inselparadies im Indischen Ozean - Madagaskar. Transfer zum Flughafen und Rückflug je nach Flugplan über Antananarivo oder La Réunion nach Europa.

25.04.2021 - 24. Tag: Frankfurt

Willkommen zu Hause! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einzigartigen Erlebnissen im Gepäck, kommen Sie heute wieder nach Hause. (-/-/-).

Leistungen

  • Linienflüge ab Frankfurt (andere deutsche Flughäfen auf Anfrage)
  • Inlandsflüge Tuléar – Antananarivo, Antananarivo – Diego Suarez
  • Fährfahrt nach Nosy Be
  • Hotel- und Bungalowübernachtungen im DZ
  • 2 Hüttenübernachtungen
  • 2x Vollverpflegung, 4x Halbpension
  • täglich Frühstück
  • alle Bootsausflüge lt. Ausschreibung
  • Bootsfahrten Pangalanes Kanal
  • Transfers und Eintrittsgelder lt. Tagesprogramm
  • deutschsprachige Reiseleitung bis 20. Tag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag 580 EUR
  • Sonstige Verpflegung/Getränke
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Rail & Fly 85 EUR
  • Visumgebühr (ca. 30 EUR Stand 2019)

Hinweise

  • Privatreise ab 2 Personen auf Anfrage.

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
03.04.2020 - 26.04.2020
[ID: EMAT01_20]
Normalpreis: 4.350,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
Frühbucherrabatt anfragen
buchen
29.05.2020 - 21.06.2020
[ID: EMAT02_20]
Normalpreis: 4.590,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
buchen
03.07.2020 - 26.07.2020
[ID: EMAT03_20]
Normalpreis: 4.980,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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06.08.2020 - 28.08.2020
[ID: EMAT04_20]
Normalpreis, abweichender Reiseverlauf an 2 Tagen: 4.980,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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04.09.2020 - 27.09.2020
[ID: EMAT05_20]
Normalpreis: 4.980,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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24.09.2020 - 16.10.2020
[ID: EMAT06_20]
Normalpreis, abweichender Reiseverlauf an 2 Tagen: 4.590,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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16.10.2020 - 08.11.2020
[ID: EMAT07_20]
Normalpreis: 4.590,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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06.11.2020 - 29.11.2020
[ID: EMAT08_20]
Normalpreis: 4.590,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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02.04.2021 - 25.04.2021
[ID: EMAT09_20]
Normalpreis: 4.590,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 580,00 €
Rail&Fly: 85,00 €
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