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Nepal: Die kleine Annapurna-Runde

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Nepal: Die kleine Annapurna-Runde

Beschreibung

Beim 11-tägigen Hüttentrekking umrunden wir die Annapurna bis zur Hälfte und überschreiten den Thorong La (5.416 m). Diese Tour macht eine der abwechslungsreichsten Routen der Welt auch für jene erlebbar, die etwas weniger Zeit haben oder nicht so lang gehen wollen. Ein kleiner Auszug aus den Höhepunkten dieser Reise: Am 12 Tag erreichen wir den höchsten Schlafplatz unseres Trekkingabenteuers. Der Weg dahin steigt stetig an, mit viel Glück treffen wir auf die sehr scheuen „sprunghaften“ Blauschafe. Weiter geht es am Folgetag schon sehr früh am Morgen - immerhin wollen wir über den Thorong La-Pass zum Pilgerort Muktinath und haben neun bis zehn Gehstunden vor uns. Es ist der stärkste Tag unserer Tour, an den anderen Trekkingtagen gehen wir nur vier bis acht Stunden. Dafür stehen wir schon am Vormittag auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals. Gebetsfahnen flattern im Wind. Wir gehen nur bis Jomsom, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Das ist etwas mehr als die Hälfte der ganzen Annapurna-Umrundung. Von dort geht es mit einer Propellermaschine durch den Kali Gandakhi, die tiefste Schlucht der Erde, nach Pokhara, links und rechts von uns die 8.000er Dhaulagiri und Annapurna. Von Pokhara fliegen wir zurück nach Kathmandu. Unser Guide zeigt uns die Pilgerstätte Pashupatinath, wo Hindus am nahen Flüsslein beten und ihre Toten verbrennen. Zum Sonnenuntergang kommen wir zum buddhistischen Gegenstück: Pilger umkreisen im Uhrzeigersinn den riesigen Bodhnath-Stupa, treiben Gebetsmühlen an und zünden Butterlampen an...

Teilnehmer: min. 4 bis max. 14 Personen

Aktivitäten:

  • Wandern/Trekking

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


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12.11.2020 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

13.11.2020 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

14.11.2020 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

15.11.2020 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

16.11.2020 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

17.11.2020 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

18.11.2020 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

19.11.2020 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

20.11.2020 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

21.11.2020 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

22.11.2020 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

23.11.2020 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

24.11.2020 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

25.11.2020 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

26.11.2020 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

27.11.2020 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

28.11.2020 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

29.11.2020 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

03.03.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

04.03.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

05.03.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

06.03.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

07.03.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

08.03.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

09.03.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

10.03.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

11.03.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

12.03.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

13.03.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

14.03.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

15.03.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

16.03.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

17.03.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

18.03.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

19.03.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

20.03.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

22.03.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

23.03.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

24.03.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

25.03.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

26.03.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

27.03.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

28.03.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

29.03.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

30.03.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

31.03.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

01.04.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

02.04.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

03.04.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

04.04.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

05.04.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

06.04.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

07.04.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

08.04.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

08.04.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

09.04.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

10.04.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

11.04.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

12.04.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

13.04.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

14.04.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

15.04.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

16.04.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

17.04.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

18.04.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

19.04.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

20.04.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

21.04.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

22.04.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

23.04.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

24.04.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

25.04.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

06.10.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

07.10.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

08.10.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

09.10.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

10.10.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

11.10.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

12.10.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

13.10.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

14.10.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

15.10.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

16.10.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

17.10.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

18.10.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

19.10.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

20.10.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

21.10.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

22.10.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

23.10.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

22.10.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

23.10.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

24.10.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

25.10.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

26.10.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

27.10.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

28.10.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

29.10.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

30.10.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

31.10.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

01.11.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

02.11.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

03.11.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

04.11.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

05.11.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

06.11.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

07.11.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

08.11.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

12.11.2021 - 1. Tag: Anreise

Flug von Europa nach Kathmandu.

13.11.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour. Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Anreisetag, Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (-/-/A).

14.11.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbhen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel? Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur (F/-/-).

15.11.2021 - 4. Tag: Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben. Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit, Fahrzeit: ca. 6-7 Std. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m), (F/M/A).

16.11.2021 - 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A).

17.11.2021 - 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m), (F/M/A).

18.11.2021 - 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m), (F/M/A).

19.11.2021 - 8. Tag: Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können. Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m), (F/M/A).

20.11.2021 - 9. Tag: Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

21.11.2021 - 10. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m), (F/M/A).

22.11.2021 - 11. Tag: Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern. Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m), (F/M/A).

23.11.2021 - 12. Tag: Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein. Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m), (F/-/A).

24.11.2021 - 13. Tag: Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus. Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m), (F/M/A).

25.11.2021 - 14. Tag: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren. Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden. Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen. Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m) Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m), (F/M/A).

26.11.2021 - 15. Tag: Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten. Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein. Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel in Pokhara. (F/-/-).

27.11.2021 - 16. Tag: Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben. In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt. In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen. Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen. Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu. (F/-/A).

28.11.2021 - 17. Tag: Abreisetag

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause. Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages. (F/-/-).

29.11.2021 - 18. Tag: Ankunft am Ausgangsflughafen

Je nach Fluglinie - und zeit Ankunft am Ausgangspunkt der Reise.

Leistungen

  • Linienflug von MUC oder VIE nach Kathmandu u. z. 
  • Flüge von Jomsom nach Pokhara und von Pokhara nach Kathmandu
  • ÜB 2x Hotel, 2x Gästehaus, 11x einfache Lodges (beim 11-täg. Trekking kein EZ mgl., nur DZ) 
  • alle Transfers laut Programm
  • 15x Frühstück, 10x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu 
  • alle Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur lt. Programm inkl. Eintrittsgelder und deutschspr. Führer
  • alle Trekking- und Nationalparkgebühren
  • Begleitmannschaft: Assistantguide(s) je nach Gruppengröße, Träger (1 Träger trägt das Gepäck von 2 TN)
  • Versicherung und Ausrüstung für das gesamte Betreuungsteam
  • Notfallequipment
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen Guide: ab 8 TN deutsch sprechend (ansonsten deutsch-/englisch )

Zusatzleistungen

  • Visum für Nepal (US$ 40)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Impfungen und Reiseversicherung
  • Trinkgelder für das Begleitteam (ca.100 bis 110 EUR pro ReiseteilnehmerIn)
  • Einzelzimmerzuschlag: 230 EUR
    Alleinreisende können ein halbes DZ buchen. Findet sich kein Mitreisender gleichen Geschlechts, wird der halbe EZ-Zuschlag berechnet.

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
12.11.2020 - 29.11.2020
[ID: ENEP05_20]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
03.03.2021 - 20.03.2021
[ID: ENEP01_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
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22.03.2021 - 08.04.2021
[ID: ENEP02_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
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08.04.2021 - 25.04.2021
[ID: ENEP03_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
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06.10.2021 - 23.10.2021
[ID: ENEP04_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
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22.10.2021 - 08.11.2021
[ID: ENEP05_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
12.11.2021 - 29.11.2021
[ID: ENEP06_21]
Normalpreis: 2.660,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
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