Nach Reisen suchen

Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"

  • Beschreibung
  • Reiseverlauf
  • Leistungen
  • Termine & Preise
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"

Beschreibung

Kultur und Natur im Himalaya - Die große Annapurna-Runde

Rauf auf den Thorong La-Pass (5.416 m), runter in die tiefste Schlucht der Welt. Zu buddhistischen Klöstern, zu Hindu-Tempeln. In wüstenhafte, in subtropische Vegetation: Diese Tour mit zahlreichen 8.000er-Aussichten ist eine der abwechslungsreichsten der Welt.

Die Tage 8 und 9 öffnen die Tore in ein fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an Tibet erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, grunzende Yaks. Nach Hängebrücken und steilen Aufstiegen erreichen wir das Dörfchen Braga und das kurz dahinter gelegene Dorf Manang: Die Silhouette von Annapurna III und Gangapurna überschattet alles. Orte zum Rasten und Akklimatisieren, als Vorbereitung auf den Thorong La.

Die Annapurna-Umrundung ist eine der schönsten und beliebtesten Trekkingrouten der Welt. Die Unterkünfte sind komfortabel, es gibt Läden mit Bier und Mehlspeisen – daher auch der Beiname „Apfelkuchen-Trek“.

Kaum eine Tour bietet mehr landschaftliche Vielfalt, unterschiedliche Klimazonen und Kulturen. Wüstenhaftes Gebiet wechselt sich ab mit Wasserbüffeln, Bananenstauden und Riesenfarnen. Je höher, umso stärker ist der buddhistische Einfluss. Buddhismus und Hinduismus reichen einander hier aber die Hände, wie wir in den Tempelanlagen von Muktinath sehen: Sie sind beiden ein Pilgerort.

Geografischer Höhepunkt: der Thorong La-Pass. Der Aufstieg ist nicht ohne, manch einer zögert: Soll mich nicht doch ein Yak rauftragen? Es müsste ja niemand erfahren… Die meisten entscheiden sich aber doch für die eigenen Füße. Geschafft! Hier sind wir, auf einem der höchsten Pässe des Himalaya.

Teilnehmer: min. 4 bis max. 14 Personen

Aktivitäten:

  • Fernreisen
  • Wandern/Trekking

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


Reise als PDF speichern

Reiseverlauf wählen:

31.10.2020 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

01.11.2020 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

02.11.2020 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

03.11.2020 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

04.11.2020 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

05.11.2020 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

06.11.2020 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

07.11.2020 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

08.11.2020 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

09.11.2020 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

10.11.2020 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

11.11.2020 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

12.11.2020 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

13.11.2020 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

14.11.2020 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

15.11.2020 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

16.11.2020 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

17.11.2020 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

18.11.2020 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

19.11.2020 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

20.11.2020 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

21.11.2020 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

22.11.2020 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

06.03.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

07.03.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

08.03.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

09.03.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

10.03.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

11.03.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

12.03.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

13.03.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

14.03.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

15.03.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

16.03.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

17.03.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

18.03.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

19.03.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

20.03.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

21.03.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

22.03.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

23.03.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

24.03.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

25.03.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

26.03.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

27.03.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

28.03.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

24.03.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

25.03.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

26.03.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

27.03.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

28.03.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

29.03.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

30.03.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

31.03.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

01.04.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

02.04.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

03.04.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

04.04.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

05.04.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

06.04.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

07.04.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

08.04.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

09.04.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

10.04.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

11.04.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

12.04.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

13.04.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

14.04.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

15.04.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

10.04.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

11.04.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

12.04.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

13.04.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

14.04.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

15.04.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

16.04.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

17.04.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

18.04.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

19.04.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

20.04.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

21.04.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

22.04.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

23.04.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

24.04.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

25.04.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

26.04.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

27.04.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

28.04.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

29.04.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

30.04.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

01.05.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

02.05.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

02.10.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

03.10.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

04.10.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

05.10.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

06.10.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

07.10.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

08.10.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

09.10.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

10.10.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

11.10.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

12.10.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

13.10.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

14.10.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

15.10.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

16.10.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

17.10.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

18.10.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

19.10.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

20.10.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

21.10.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

22.10.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

23.10.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

24.10.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

16.10.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

17.10.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

18.10.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

19.10.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

20.10.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

21.10.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

22.10.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

23.10.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

24.10.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

25.10.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

26.10.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

27.10.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

28.10.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

29.10.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

30.10.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

31.10.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

01.11.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

02.11.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

03.11.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

04.11.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

05.11.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

06.11.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

07.11.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

30.10.2021 - 1. Tag: Fluganreise

Flug nach Kathmandu. (-/-/-)

31.10.2021 - 2. Tag: Ankunft in einer anderen Welt. Kathmandu und Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden Sie schon vom Reiseleiter erwartet. Weiter geht es zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur. Die kleinste der drei Königsstädte liegt nur ca. 16 km östlich von Kathmandu. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner* vom Team vor Ort aktuelle Infos zur Tour.
*Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)

01.11.2021 - 3. Tag: Sightseeing in Bhaktapur

Bhaktapur eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Das historische Zentrum ist zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Unser deutschsprachiger Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“.
Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Zahlreiche Musik- und Kulturgruppen verleihen Bhaktapur den Titel Hauptstadt der darstellenden Künste.
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, am Taumadhi-Platz. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste im gesamten Kathmandu-Tal. Wer die Tempelstufen erklimmt, wird mit einem Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die Gassen und über die Plätze zu bummeln, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren. Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)

02.11.2021 - 4. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat.
Fahrzeit: ca. 7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m). (F/M/A)

03.11.2021 - 5. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m). (F/M/A)

04.11.2021 - 6. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m). (F/M/A)

05.11.2021 - 7. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

06.11.2021 - 8. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen. Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

07.11.2021 - 9. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

08.11.2021 - 10. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren.
Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

09.11.2021 - 11. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.). (F/M/A)

10.11.2021 - 12. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

11.11.2021 - 13. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

12.11.2021 - 14. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

13.11.2021 - 15. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

14.11.2021 - 16. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

15.11.2021 - 17. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha (1.935 m). (F/M/A)

16.11.2021 - 18. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

17.11.2021 - 19. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

18.11.2021 - 20. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

19.11.2021 - 21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Boudha Stupa

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati (Gott des Lebens) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den Gebeten der Gläubigen. In der Tempelanlage begegnen uns neben den recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch uns exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche). Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals, das bekannt ist für seinen riesigen Stupa. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie, die wichtiger Bestandteil des religiösen Alltags ist und lauschen dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet.
Am Abend verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen von der Mannschaft. Von der Dachterrasse haben wir einen guten Ausblick auf die große Stupa und lassen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)

20.11.2021 - 22. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Der Transfer zum Flughafen für die Heimreise erfolgt je nach Abflugzeit.
Hinweis: Abhängig von der Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall kommen wir am Abend desselben Tages zu Hause an. (F/-/-)

21.11.2021 - 23. Tag: Ankunft Europa!

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. (-/-/-)

Leistungen

  • Linienflüge von München, Wien und zurück inkl. Flughafengebühren
  • Flug von Pokhara nach Kathmandu
  • alle Transfers lt. Programm
  • Unterbringung lt. Detailprogramm: in Kathmandu und Pokhara in komfortablen Hotels, in Bhaktapur in einem gemütlichen Gästehaus und während der Trekkingtour in einfachen Lodges (Einzelzimmer nur in Bhaktapur, Pokhara und Kathmandu möglich, beim Trekking kein Einzelzimmer möglich, es wird im Zweibettzimmer geschlafen) (Im Tilicho Basecamp kann es auf Grund der sehr begrenzten Zimmeranzahl sein, dass die Gruppe im Gemeinschaftsraum - auch gemeinsam mit anderen "fremden" Gästen - mit dem Schlafsack am Boden übernachtet.)
  • Verpflegung: 20 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 18 x Abendessen
  • Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu in einem typisch nepalesischen Lokal
  • Eintritte lt. Programm
  • Begleitmannschaft: Assistantguide(s) je nach Gruppengröße, Träger (1 Träger trägt das Gepäck von 2 TeilnehmerInnen)
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen Guide: ab 8 TN deutsch sprechend, (ansonsten deutsch- /englisch)
  • alle Trekking- und Nationalparkgebühren
  • Versicherung und Ausrüstung für das gesamte Betreuungsteam
  • Notfallequipment

Zusatzleistungen

  • Visum für Nepal (USD 50)
  • Einzelzimmerzuschlag: 230 EUR
  • Leihschlafsack 45 EUR
  • nicht genannte Verpflegung
  • Trinkgelder für das Begleitteam (ca. 100 EUR bis 110 EUR pro ReiseteilnehmerIn
  • Ausgaben persönlicher Natur (Getränke, Souvenirs,...)
  • Alleinreisende können ein halbes DZ buchen. Findet sich kein Mitreisender gleichen Geschlechts, wird der halbe EZ-Zuschlag berechnet.

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
31.10.2020 - 22.11.2020
[ID: EPGA05_20]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
06.03.2021 - 28.03.2021
[ID: EPGA01_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
24.03.2021 - 15.04.2021
[ID: EPGA02_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
10.04.2021 - 02.05.2021
[ID: EPGA03_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
02.10.2021 - 24.10.2021
[ID: EPGA04_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
16.10.2021 - 07.11.2021
[ID: EPGA05_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
30.10.2021 - 21.11.2021
[ID: EPGA06_21]
Normalpreis: 2.790,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen