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Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"

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Nepal: Kultur & Natur auf der "Großen Annapurna-Runde"
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Beschreibung

Kultur und Natur im Himalaya - Die große Annapurna-Runde

Rauf auf den Thorong La-Pass (5.416 m), runter in die tiefste Schlucht der Welt. Zu buddhistischen Klöstern, zu Hindu-Tempeln. In wüstenhafte, in subtropische Vegetation: Diese Tour mit zahlreichen 8.000er-Aussichten ist eine der abwechslungsreichsten der Welt.

Die Tage 7 und 8 öffnen die Tore in ein fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an Tibet erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, grunzende Yaks. Nach Hängebrücken und steilen Aufstiegen erreichen wir das Dörfchen Braga und das kurz dahinter gelegene Dorf Manang: Die Silhouette von Annapurna III und Gangapurna überschattet alles. Orte zum Rasten und Akklimatisieren, als Vorbereitung auf den Thorong La.

Die Annapurna-Umrundung ist eine der schönsten und beliebtesten Trekkingrouten der Welt. Die Unterkünfte sind komfortabel, es gibt Läden mit Bier und Mehlspeisen – daher auch der Beiname „Apfelkuchen-Trek“.

Kaum eine Tour bietet mehr landschaftliche Vielfalt, unterschiedliche Klimazonen und Kulturen. Wüstenhaftes Gebiet wechselt sich ab mit Wasserbüffeln, Bananenstauden und Riesenfarnen. Je höher, umso stärker ist der buddhistische Einfluss. Buddhismus und Hinduismus reichen einander hier aber die Hände, wie wir in den Tempelanlagen von Muktinath sehen: Sie sind beiden ein Pilgerort.

Geografischer Höhepunkt: der Thorong La-Pass. Der Aufstieg ist nicht ohne, manch einer zögert: Soll mich nicht doch ein Yak rauftragen? Es müsste ja niemand erfahren… Die meisten entscheiden sich aber doch für die eigenen Füße. Geschafft! Hier sind wir, auf einem der höchsten Pässe des Himalaya.

Teilnehmer: min. 2 bis max. 14 Personen

Aktivitäten:

  • Fernreisen
  • Wandern/Trekking

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.


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Reiseverlauf wählen:

02.10.2022 - 1. Tag: Individuelle Fluganreise

Individuelle Ankunft am Flughafen in Kathmandu. Am Flughafen in Kathmandu werden Sie abgeholt und zu einem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (ca. 16 km östlich von Kathmandu) begleitet. Am Abend treffen wir uns um 18:30 Uhr im Gästehaus und gehen gemeinsam zum Willkommensdinner, wo wir auch aktuelle Infos zur bevorstehenden Tour bekommen und die Reisegruppe kennen lernen. Der gemeinsame Abend rundet den ersten Tag in Nepal ab und macht Lust auf mehr. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der internationale Flug an/ab Kathmandu (KTM) nicht im Reisepreis inkludiert ist. Gerne machen wir Ihnen ein Flugangebot.

03.10.2022 - 2. Tag: Do as you like - Bhaktapur, Patan oder Namobuddha

Wir haben ganz bewusst die kleine Königsstadt Bhaktapur zum Ankommen unserer Gäste in Nepal ausgewählt. Das historische Zentrum von Bhaktapur ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone, die entspannt erkundet werden kann. Die ganze Stadt ist wie ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Da einige unserer Gäste das schöne Bhaktapur bereits kennen, bieten wir für heute drei Auswahlmöglichkeiten zur Tagesgestaltung: *) Variante Besichtigung Königsstadt Bhaktapur (Stadtführung durch einen Deutsch sprechenden Guide): !Die Bhaktapur-Besichtung legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die Stadt noch nicht kennen! Unser Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Aufgrund seiner zahlreichen Musik- und Kulturgruppen wird Bhaktapur als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und in roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder liegen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen vor uns. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien an und in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Wir besichtigen den Durbar-Platz (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich auch das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu flanieren, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reich bestückten Kunsthandwerkgeschäften zu sondieren. *) Variante Besichtigung Königsstadt Patan (Stadtführung durch einen Englisch sprechenden Guide): Als Alternative für unsere Gäste, die Bhaktapur bereits kennen, bieten wir die Besichtigung von Patan, der dritten Königsstadt im Kathmandu-Tal an. Der Hauptplatz Patan Durbar Square gehört zu den 7 Unesco Weltkulturerbestätten im Kathmandu-Tal. In der historischen Stadt gibt es zahlreiche Bahas, das sind Newari-Klöster, und Tempel. Patan, auch Lalitpur genannt, ist eine vorrangig buddhistische Stadt, was schon in einer ihrer Gründungslegenden deutlich wird. König Ashoka hat einen zentralen Stupa und vier weitere Stupas als Eckpunkte der Stadt geschaffen und in der Tat befinden sich um die Altstadt vier derartige Ashoka-Stupas. Auch zeigt sich der buddhistische Charakter Patans vor allem durch seine etwa 150 ehemaligen Klöster. Nahezu jeder Hofeingang der Altstadt führt in eine Klosteranlage. *) Variante gemütliche Wanderung zur Klosteranlage Namobuddha im Kathmandu-Tal (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide): Wir wandern durch Terrassenfelder, vorbei an Bauernhäusern und durch das Dörfchen Kavre Bhanyang. Schon von weitem sehen wir die bunten Gebetsfahnen der großen Klosteranlage von Namobuddha. Der Legende nach hat sich hier der Urbuddha einer hungrigen Tigerin geopfert und so die Tigerin und ihre Jungen gerettet. Wir besichtigen die Klosteranlage mit seinen sehenswerten Versammlungsräumen und fahren dann direkt vom Kloster retour nach Bhaktapur. Fahrtzeit bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 3 Std. gesamt Wanderung bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 2 Std. (+300 m/-150 m) Übernachtung im Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (1.300 m) (F/-/-)

04.10.2022 - 3. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat. Fahrzeit: ca. 7 Std. Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A)

05.10.2022 - 4. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m) (F/M/A)

06.10.2022 - 5. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m) (F/M/A)

07.10.2022 - 6. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

08.10.2022 - 7. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen.
Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

09.10.2022 - 8. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

10.10.2022 - 9. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren. Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

11.10.2022 - 10. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.) (F/M/A)

12.10.2022 - 11. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

13.10.2022 - 12. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

14.10.2022 - 13. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

15.10.2022 - 14. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

16.10.2022 - 15. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

17.10.2022 - 16. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha ( 1.935m). (F/M/A)

18.10.2022 - 17. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

19.10.2022 - 18. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

20.10.2022 - 19. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

21.10.2022 - 20. Tag: Flug nach Kathmandu & Do as you like - Pashupatinath und Boudha, Swayambhunath oder Kinderheim und Kundalinee-Schule

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
Am Nachmittag bieten wir auch heute wieder verschiedene Programmvarianten – für Nepalneulinge und jene, die das Land bereits besucht haben:

*) Variante Pashupatinath & Boudha – das hinduistische und das buddhistische Gesicht Kathmandu’s (Betreuung durch einen Deutsch sprechenden Guide):
!Diese Variante legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die heiligen Stätten noch nicht besucht haben!
Wir besuchen Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt und so verwundert es nicht, dass das Betreten des eigentlichen Tempels den Hindus vorbehalten ist. Am Fluss Bagmati ist die Luft erfüllt von den zahlreich gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt.
In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen.
Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit PilgerInnen aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir auch noch in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen.

*) Variante Tempelanlage Swayambhunath (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Hier oben, hoch über den Dächern der quirligen Stadt lässt es sich verweilen. Swayambhunath liegt auf einem Hügel am Westrand Kathmandu‘s. Die buddhistische Stupa ist das Herzstück, daneben befindet sich ein Hindu-Tempel, der der Göttin Harati geweiht ist. Als Beschützerin der Kinder wird sie sowohl von Hinduisten als auch Buddhisten gleichermaßen verehrt. Affenbanden tanzen um die Anlage herum, die als die älteste im gesamten Kathmandu-Tal gilt und die wegen Ihrer großen Affenpopulation auch Affentempel genannt wird.
Der Pilgerweg zur Stupa führt über 365 Stufen, gesäumt von Buddhastatuen, steil hinauf. Ein Stückchen daneben gibt es auch noch einen zweiten Eingang. Hier gelangt man über eine Parkanlage etwas gemütlicher hinauf zur großen Stupa. Wir haben die Wahl.

*) Variante Weltweitwandern-Projekt Kinderheim, Kundalinee-Schule & die Tempelanlagen von Gokharna (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Wir besuchen das Kinderheim und die Kundalinee-Schule, die vom Veranstalter unterstützt wird. Der Bau der Kundalini-Schule ist das bisher größte Projekt des Vereins. Das Schulzentrum für 400 Kinder soll zu einem Musterprojekt für ganz Nepal werden. Zum einen durch eine ökologisch-nachhaltige und erdbebensichere Bauweise, zum anderen durch ein innovatives pädagogisches Konzept. Die Erdbeben im Frühling 2015 hatten viele Schulen und Waisenhäuser zerstört, darunter die „Happy Bottle Houses“ unseres Nepal-Partners Sudama in Kathmandu. Mit Unterstützung unseres Vereins wurde es wieder aufgebaut und bietet nun noch mehr Waisenkindern und Kindern aus armen Familien ein Dach über dem Kopf.
Auf der Rückfahrt in die Stadt machen wir Stopp im Städtchen Gokharna, mit seiner alten Tempelanlage.

Am Abend treffen wir uns alle wieder um den letzten Abend in Nepal gemeinsam zu verabschieden. Am großen Stupa in Boudha essen wir gemeinsam auf einer gemütlichen Dachterrasse und Blicken auf das bunte Treiben unter uns.
Fahrtzeit: „Pashupathinath & Boudha“ und „Tempelanlage Swayambhunath“ ca. jeweils 1,5-2 Std. gesamt
Fahrtzeit: „Kinderheim & Kundalinee-Schule“ ca. 2-2,5 Std. gesamt
Übernachtung im Hotel in Kathmandu (1.300 m). (F/-/A)

22.10.2022 - 21. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Je nach individueller Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause.
Abreisetag. (F/-/-) (Bei Abreise ganz in der Früh nur Minifrühstück)

16.10.2022 - 1. Tag: Individuelle Fluganreise

Individuelle Ankunft am Flughafen in Kathmandu. Am Flughafen in Kathmandu werden Sie abgeholt und zu einem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (ca. 16 km östlich von Kathmandu) begleitet. Am Abend treffen wir uns um 18:30 Uhr im Gästehaus und gehen gemeinsam zum Willkommensdinner, wo wir auch aktuelle Infos zur bevorstehenden Tour bekommen und die Reisegruppe kennen lernen. Der gemeinsame Abend rundet den ersten Tag in Nepal ab und macht Lust auf mehr. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der internationale Flug an/ab Kathmandu (KTM) nicht im Reisepreis inkludiert ist. Gerne machen wir Ihnen ein Flugangebot.

17.10.2022 - 2. Tag: Do as you like - Bhaktapur, Patan oder Namobuddha

Wir haben ganz bewusst die kleine Königsstadt Bhaktapur zum Ankommen unserer Gäste in Nepal ausgewählt. Das historische Zentrum von Bhaktapur ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone, die entspannt erkundet werden kann. Die ganze Stadt ist wie ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Da einige unserer Gäste das schöne Bhaktapur bereits kennen, bieten wir für heute drei Auswahlmöglichkeiten zur Tagesgestaltung: *) Variante Besichtigung Königsstadt Bhaktapur (Stadtführung durch einen Deutsch sprechenden Guide): !Die Bhaktapur-Besichtung legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die Stadt noch nicht kennen! Unser Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Aufgrund seiner zahlreichen Musik- und Kulturgruppen wird Bhaktapur als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und in roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder liegen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen vor uns. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien an und in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Wir besichtigen den Durbar-Platz (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich auch das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu flanieren, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reich bestückten Kunsthandwerkgeschäften zu sondieren. *) Variante Besichtigung Königsstadt Patan (Stadtführung durch einen Englisch sprechenden Guide): Als Alternative für unsere Gäste, die Bhaktapur bereits kennen, bieten wir die Besichtigung von Patan, der dritten Königsstadt im Kathmandu-Tal an. Der Hauptplatz Patan Durbar Square gehört zu den 7 Unesco Weltkulturerbestätten im Kathmandu-Tal. In der historischen Stadt gibt es zahlreiche Bahas, das sind Newari-Klöster, und Tempel. Patan, auch Lalitpur genannt, ist eine vorrangig buddhistische Stadt, was schon in einer ihrer Gründungslegenden deutlich wird. König Ashoka hat einen zentralen Stupa und vier weitere Stupas als Eckpunkte der Stadt geschaffen und in der Tat befinden sich um die Altstadt vier derartige Ashoka-Stupas. Auch zeigt sich der buddhistische Charakter Patans vor allem durch seine etwa 150 ehemaligen Klöster. Nahezu jeder Hofeingang der Altstadt führt in eine Klosteranlage. *) Variante gemütliche Wanderung zur Klosteranlage Namobuddha im Kathmandu-Tal (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide): Wir wandern durch Terrassenfelder, vorbei an Bauernhäusern und durch das Dörfchen Kavre Bhanyang. Schon von weitem sehen wir die bunten Gebetsfahnen der großen Klosteranlage von Namobuddha. Der Legende nach hat sich hier der Urbuddha einer hungrigen Tigerin geopfert und so die Tigerin und ihre Jungen gerettet. Wir besichtigen die Klosteranlage mit seinen sehenswerten Versammlungsräumen und fahren dann direkt vom Kloster retour nach Bhaktapur. Fahrtzeit bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 3 Std. gesamt Wanderung bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 2 Std. (+300 m/-150 m) Übernachtung im Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (1.300 m) (F/-/-)

18.10.2022 - 3. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat. Fahrzeit: ca. 7 Std. Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A)

19.10.2022 - 4. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m) (F/M/A)

20.10.2022 - 5. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m) (F/M/A)

21.10.2022 - 6. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

22.10.2022 - 7. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen.
Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

23.10.2022 - 8. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

24.10.2022 - 9. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren. Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

25.10.2022 - 10. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.) (F/M/A)

26.10.2022 - 11. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

27.10.2022 - 12. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

28.10.2022 - 13. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

29.10.2022 - 14. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

30.10.2022 - 15. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

31.10.2022 - 16. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha ( 1.935m). (F/M/A)

01.11.2022 - 17. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

02.11.2022 - 18. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

03.11.2022 - 19. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

04.11.2022 - 20. Tag: Flug nach Kathmandu & Do as you like - Pashupatinath und Boudha, Swayambhunath oder Kinderheim und Kundalinee-Schule

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
Am Nachmittag bieten wir auch heute wieder verschiedene Programmvarianten – für Nepalneulinge und jene, die das Land bereits besucht haben:

*) Variante Pashupatinath & Boudha – das hinduistische und das buddhistische Gesicht Kathmandu’s (Betreuung durch einen Deutsch sprechenden Guide):
!Diese Variante legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die heiligen Stätten noch nicht besucht haben!
Wir besuchen Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt und so verwundert es nicht, dass das Betreten des eigentlichen Tempels den Hindus vorbehalten ist. Am Fluss Bagmati ist die Luft erfüllt von den zahlreich gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt.
In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen.
Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit PilgerInnen aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir auch noch in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen.

*) Variante Tempelanlage Swayambhunath (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Hier oben, hoch über den Dächern der quirligen Stadt lässt es sich verweilen. Swayambhunath liegt auf einem Hügel am Westrand Kathmandu‘s. Die buddhistische Stupa ist das Herzstück, daneben befindet sich ein Hindu-Tempel, der der Göttin Harati geweiht ist. Als Beschützerin der Kinder wird sie sowohl von Hinduisten als auch Buddhisten gleichermaßen verehrt. Affenbanden tanzen um die Anlage herum, die als die älteste im gesamten Kathmandu-Tal gilt und die wegen Ihrer großen Affenpopulation auch Affentempel genannt wird.
Der Pilgerweg zur Stupa führt über 365 Stufen, gesäumt von Buddhastatuen, steil hinauf. Ein Stückchen daneben gibt es auch noch einen zweiten Eingang. Hier gelangt man über eine Parkanlage etwas gemütlicher hinauf zur großen Stupa. Wir haben die Wahl.

*) Variante Weltweitwandern-Projekt Kinderheim, Kundalinee-Schule & die Tempelanlagen von Gokharna (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Wir besuchen das Kinderheim und die Kundalinee-Schule, die vom Veranstalter unterstützt wird. Der Bau der Kundalini-Schule ist das bisher größte Projekt des Vereins. Das Schulzentrum für 400 Kinder soll zu einem Musterprojekt für ganz Nepal werden. Zum einen durch eine ökologisch-nachhaltige und erdbebensichere Bauweise, zum anderen durch ein innovatives pädagogisches Konzept. Die Erdbeben im Frühling 2015 hatten viele Schulen und Waisenhäuser zerstört, darunter die „Happy Bottle Houses“ unseres Nepal-Partners Sudama in Kathmandu. Mit Unterstützung unseres Vereins wurde es wieder aufgebaut und bietet nun noch mehr Waisenkindern und Kindern aus armen Familien ein Dach über dem Kopf.
Auf der Rückfahrt in die Stadt machen wir Stopp im Städtchen Gokharna, mit seiner alten Tempelanlage.

Am Abend treffen wir uns alle wieder um den letzten Abend in Nepal gemeinsam zu verabschieden. Am großen Stupa in Boudha essen wir gemeinsam auf einer gemütlichen Dachterrasse und Blicken auf das bunte Treiben unter uns.
Fahrtzeit: „Pashupathinath & Boudha“ und „Tempelanlage Swayambhunath“ ca. jeweils 1,5-2 Std. gesamt
Fahrtzeit: „Kinderheim & Kundalinee-Schule“ ca. 2-2,5 Std. gesamt
Übernachtung im Hotel in Kathmandu (1.300 m). (F/-/A)

05.11.2022 - 21. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Je nach individueller Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause.
Abreisetag. (F/-/-) (Bei Abreise ganz in der Früh nur Minifrühstück)

30.10.2022 - 1. Tag: Individuelle Fluganreise

Individuelle Ankunft am Flughafen in Kathmandu. Am Flughafen in Kathmandu werden Sie abgeholt und zu einem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (ca. 16 km östlich von Kathmandu) begleitet. Am Abend treffen wir uns um 18:30 Uhr im Gästehaus und gehen gemeinsam zum Willkommensdinner, wo wir auch aktuelle Infos zur bevorstehenden Tour bekommen und die Reisegruppe kennen lernen. Der gemeinsame Abend rundet den ersten Tag in Nepal ab und macht Lust auf mehr. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der internationale Flug an/ab Kathmandu (KTM) nicht im Reisepreis inkludiert ist. Gerne machen wir Ihnen ein Flugangebot.

31.10.2022 - 2. Tag: Do as you like - Bhaktapur, Patan oder Namobuddha

Wir haben ganz bewusst die kleine Königsstadt Bhaktapur zum Ankommen unserer Gäste in Nepal ausgewählt. Das historische Zentrum von Bhaktapur ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone, die entspannt erkundet werden kann. Die ganze Stadt ist wie ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Da einige unserer Gäste das schöne Bhaktapur bereits kennen, bieten wir für heute drei Auswahlmöglichkeiten zur Tagesgestaltung: *) Variante Besichtigung Königsstadt Bhaktapur (Stadtführung durch einen Deutsch sprechenden Guide): !Die Bhaktapur-Besichtung legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die Stadt noch nicht kennen! Unser Guide öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Aufgrund seiner zahlreichen Musik- und Kulturgruppen wird Bhaktapur als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und in roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder liegen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen vor uns. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien an und in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Wir besichtigen den Durbar-Platz (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich auch das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt. Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu flanieren, gemütlich einen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reich bestückten Kunsthandwerkgeschäften zu sondieren. *) Variante Besichtigung Königsstadt Patan (Stadtführung durch einen Englisch sprechenden Guide): Als Alternative für unsere Gäste, die Bhaktapur bereits kennen, bieten wir die Besichtigung von Patan, der dritten Königsstadt im Kathmandu-Tal an. Der Hauptplatz Patan Durbar Square gehört zu den 7 Unesco Weltkulturerbestätten im Kathmandu-Tal. In der historischen Stadt gibt es zahlreiche Bahas, das sind Newari-Klöster, und Tempel. Patan, auch Lalitpur genannt, ist eine vorrangig buddhistische Stadt, was schon in einer ihrer Gründungslegenden deutlich wird. König Ashoka hat einen zentralen Stupa und vier weitere Stupas als Eckpunkte der Stadt geschaffen und in der Tat befinden sich um die Altstadt vier derartige Ashoka-Stupas. Auch zeigt sich der buddhistische Charakter Patans vor allem durch seine etwa 150 ehemaligen Klöster. Nahezu jeder Hofeingang der Altstadt führt in eine Klosteranlage. *) Variante gemütliche Wanderung zur Klosteranlage Namobuddha im Kathmandu-Tal (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide): Wir wandern durch Terrassenfelder, vorbei an Bauernhäusern und durch das Dörfchen Kavre Bhanyang. Schon von weitem sehen wir die bunten Gebetsfahnen der großen Klosteranlage von Namobuddha. Der Legende nach hat sich hier der Urbuddha einer hungrigen Tigerin geopfert und so die Tigerin und ihre Jungen gerettet. Wir besichtigen die Klosteranlage mit seinen sehenswerten Versammlungsräumen und fahren dann direkt vom Kloster retour nach Bhaktapur. Fahrtzeit bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 3 Std. gesamt Wanderung bei Variante Klosteranlage Namobuddha: ca. 2 Std. (+300 m/-150 m) Übernachtung im Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur (1.300 m) (F/-/-)

01.11.2022 - 3. Tag: Über den Nagdhunga-Pass mit Blicke auf die 7.000er der Langtang-Kette bis nach Jagat

Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns erste Ausblicke auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli (der im Hochland Tibets entspringt) bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich die Stadt Besisahar. Nach dem Mittagessen steigen wir um in einen Linienbus (bzw. Jeep) und fahren zu unserem heutigen Ziel in das kleine Örtchen Jagat. Fahrzeit: ca. 7 Std. Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.300 m) (F/M/A)

02.11.2022 - 4. Tag: Eingeschnittene Schluchten, Mittagsrast auf der Hochebene und buddhistisches Erbe

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unsere Route vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss, über Felsen und auf schmalen Pfaden hinauf ins Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird das buddhistische Erbe des Landes. Das Aussehen der Felder, Bauten und Menschen verändert sich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt. Wanderung: ca. 6 Std. (+530 m/-210 m) Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860 m) (F/M/A)

03.11.2022 - 5. Tag: Tibetische Architektur, Panorama auf Annapurna und Manaslu

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicherer Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region. Wanderung: ca. 5-6 Std. (+550 m/-200 m) Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670 m) (F/M/A)

04.11.2022 - 6. Tag: Durch tiefe Schluchten, über Hängebrücken, bis zum Kloster in Upper Pisang

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf den Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower-Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das farbenprächtige Kloster im historischen Upper-Pisang besichtigen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200 m). (F/M/A)

05.11.2022 - 7. Tag: Hinauf ins Hochtal nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m): Annapurna zum Greifen nah

Am heutigen Tag erwartet uns ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Buchweizenfelder und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten (tibetanischer Kultbau) und Manisteinen.
Letztere sind für tibetische Buddhisten Steine mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln. Über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg gelangen wir ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal und weiter bis Braga (3.440 m), wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen. Die Silhouetten der nun nur noch weinige Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten. Wanderung: ca. 7 Std. (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

06.11.2022 - 8. Tag: Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir sind bereits vier Tage gewandert und nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer Lodge in Braga (3.440 m). (F/M/A)

07.11.2022 - 9. Tag: Gemütliche Wanderung bis zum Dorf Khangsar (3.735 m)

Heute haben wir eine gemütliche Wanderung vor. Sie führt uns bis Khangsar, das letzte Dorf nach dem See Tilicho. Nach Manang geht es abschnittsweise hinauf, dann bergab bis zur Khangsar Brücke und wieder hinauf zum Dorf Khangsar. Wer noch Lust hat, kann nachmittags eine weitere Wanderung in der Umgebung unternehmen, um sich zu akklimatisieren. Wanderung: ca. 4 Std. (+350 m/-140 m)
Übernachtung in eine Hütte/Lodge. (F/M/A)

08.11.2022 - 10. Tag: Trekking bis zum Basecamp Tilicho (4.150 m)

Gleich nach dem Frühstück entscheiden wir uns zwischen zwei Strecken zum Tilicho Basecamp mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.* Wenn wir den oberen Weg nehmen, dann haben wir heute einen anstrengenden Tag vor uns. Der Weg führt meist bergauf über eine hochgelegene Weide (4.920 m) und einen steilen Teilabschnitt hinunter bis zur Hütte. Sie ist heimelig klein und hat rund 30 Betten. Kein Wunder, dass sie immer wieder voll ist.
Wenn wir den unteren Weg nehmen, dann führt er leicht den Berg hinauf, wir passieren Hänge mit Geröll und es geht mal rauf und runter. Der letzte Abschnitt geht bergab bis zum Tilicho Basecamp.
*Sollte es das Wetter oder die physische Verfassung der Gäste nicht zulassen, kann der Guide Änderungen an der Route vornehmen.
Wanderung oberer Weg: ca. 5-6 Std. (+1.185 m/-900 m)
Wanderung unterer Weg: ca. 4-5 Std. (+400 m/-300 m)
Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge im Tilicho Basecamp (4.150 m) (Falls keine Zimmer verfügbar sind, schlafen wir mit unseren Schlafsäcken im Gemeinschaftsraum der Lodge.) (F/M/A)

09.11.2022 - 11. Tag: Trekking zu Nepals höchst gelegenem See, Tilicho (4.920 m) & Blick auf die Annapurna-Gipfel

Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um mit entspanntem Tempo zum Tilicho-See zu wandern. Er ist der höchst gelegen See in Nepal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m). Nur eine Stunde davon entfernt liegt das Tilicho Khola Basecamp (4.920 m). Bei klarem Wetter wird uns die Sicht auf die umliegende Gebirgswelt noch lange in Erinnerung bleiben. Wir können unseren Blick über die gesamte Annapurna-Kette und den davorliegenden, türkis-blauen See schweifen lassen. Dem Geräusch der sich lösenden Lawinen von sicherer Distanz zu lauschen, einem solchen Naturereignis so nah zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis. Langsam machen wir uns über den gleichen Weg wieder auf zum Tilicho Basecamp. Den Rest des Tages entspannen wir.
Wanderung: 6-7 Std. (+/-850 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

10.11.2022 - 12. Tag: Trekking über grüne Wiesen mit Yaks, bergauf und -ab mit Blick auf den Manaslu (8.163 m)

Heute nehmen wir den kurzen oder den langen Weg über eine Weide. Unsere Trekking-Tour führt wieder über das Dorf Khangsar. Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, dann durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gunsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den mächtigen Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m). Über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden geht es weiter nach Yak Kharka. Die heutige, etwas kürzere Wanderung ist ideal, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: 5-6 Std. (+705 m/-350 m)
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.050 m). (F/M/A)

11.11.2022 - 13. Tag: Träumen auf 4.450 m, in Thorong Phedi

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir hier Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch je nach Zeit und Befinden ein Stück oder ganz bis zum High Camp (4.925 m) des Thorong La aufsteigen, um für die morgige Überquerung des Hochgebirgspasses bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450 m). (F/M/A)

12.11.2022 - 14. Tag: Höhenrausch unter Gebetsfahnen am geografischen Höhepunkt: Thorong La (5.416 m)

Heute heißt es ganz früh aufstehen. Wir starten bereits zwischen ca. 02:30 - 03:30 Uhr in der Früh und steigen hinauf zum Thorong La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantras die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurna (8.091 m), Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m) erwarten uns. Tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs! Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath (3.760 m), dass im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. (+1.000 m/-1.700 m)
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.760 m). (F/M/A)

13.11.2022 - 15. Tag: Entspannen in den heißen Thermalquellen in Tatopani (1.190 m)

Heute bewegen wir uns motorisiert fort. Uns erwartet eine ganz neue Welt voll grasender Wasserbüffel, heranreifender Bananenstauden, grünem Bambus und Riesenfarnen. Durch enge und tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir unser Etappenziel, das Dorf Tatopani. Übersetzt bedeutet es „heißes Wasser“. Zu Recht. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen wir uns und tanken neue Kraft. Wellness auf Nepali-Art. Tipp: Badesachen mitnehmen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190 m). (F/M/A)

14.11.2022 - 16. Tag: Wanderung zum Dorf Sikha (1.935 m)

Nach dem Frühstück verlassen wir das verträumte Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandaki-Fluss. Er ist der Quellfluss eines der vier größten Flüsse Nepals. Von hier geht es wieder bergauf. Beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine ansprechende Landschaft führt unser Weg in Richtung Sikha.
Wanderung: ca. 4 Std. (+845 m/-90 m)
Übernachtung in einer Lodge in Sikha ( 1.935m). (F/M/A)

15.11.2022 - 17. Tag: Wanderung im Schatten von Rhododendrenwäldern mit Blick auf schneebedeckte Gipfel

Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg ins Dorf Ghorepani. Wir wandern im Schatten prächtiger Rhododendronwälder, zwischendurch immer wieder Ausblicke auf die näher und näher kommenden schneebedeckten Gipfel. Das letzte Stück Steil bergauf erreichen wir schließlich wir unser Ziel Ghorepani.
Wanderung: ca. 4 Std. (+945 m)
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.860 m). (F/M/A)

16.11.2022 - 18. Tag: Sonnenaufgang mit Blick auf die Annapurna & wandern zum schönsten Dorf Nepals: Ghandruk

Bei Schönwetter und wer Lust hat, kann am frühen Morgen - nach einer etwa einstündigen Wanderung - den Sonnenaufgang am bekannten Aussichtsberg Poon Hill (3.210 m) erleben. Wenn die Sonnenstrahlen über die Gipfel, Furchen und Schluchten des Annapurna-Gebirgsmassivs tanzen, und die Hauptakteure Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri (8.167 m) langsam zum Leuchten bringen, dann scheint für einen Moment die Zeit still zu stehen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Den restlichen Tag wandern wir bergab und -auf. Über hunderte von Steinstufen gelangen wir bis nach Tadapani. Der Weg ist geziert von Rhododendronwäldern, haushohen Bambusstauden und Terrassenfeldern bis zum schönsten Dorf Nepals. Das sagt man zumindest von Ghandruk (1.960 m).
Optionale Wanderung zum Poon Hill (3.210 m) und retour: ca. 1,5 Std. (+/-350 m)
Wanderung: 6-7 Std. (+480 m/-1.390 m) (ohne Poonhill)
Übernachtung in einer Lodge in Ghandruk (1.960 m). (F/M/A)

17.11.2022 - 19. Tag: Letzte Wanderung und Fahrt nach Pokhara

Die letzte Wanderung führt uns talwärts Richtung Nayapul. Je nach Wegbeschaffenheit und Witterung wechseln wir unterwegs in einen fahrbaren Untersatz. Von Nayapul geht es dann mit einem Kleinbus weiter bis nach Pokhara, in die drittgrößte Stadt Nepals. Am malerischen Süßwassersee Phewa gelegen, mit direkter Sicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, wird Pokhara zu Recht „schönste Stadt Nepals“ genannt. Hier starten viele Trekkingtouren. Kein Wunder, dass die Stadt voller Leben ist. Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein. Dafür kann der Nachmittag genutzt werden. Oder vielleicht lieber eine Bootsfahrt über den See? Die Friedens-Stupa erreicht man leicht über einen Waldweg. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den See und die dahinterliegende Annapurna-Kette (8.091 m).
Wanderung (je nach Wegbeschaffenheit und Witterung): ca. 1-3 Std. (+55 m/-200 m)
Übernachtung in einem Hotel in Pokhara, Lakeside. (F/M/-)

18.11.2022 - 20. Tag: Flug nach Kathmandu & Do as you like - Pashupatinath und Boudha, Swayambhunath oder Kinderheim und Kundalinee-Schule

Am Vormittag bringt uns eine Propellermaschine in einem etwa 30-minütigen Flug zurück nach Kathmandu. Wir fliegen entlang des Himalaya-Hauptkamms und haben bei schönem Wetter nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama im Blick: die Annapurna-Kette (8.091 m), den Ganesh Himal (7.422 m), den Manaslu (8.163 m) und die Langtang-Kette (7.227 m).
Am Nachmittag bieten wir auch heute wieder verschiedene Programmvarianten – für Nepalneulinge und jene, die das Land bereits besucht haben:

*) Variante Pashupatinath & Boudha – das hinduistische und das buddhistische Gesicht Kathmandu’s (Betreuung durch einen Deutsch sprechenden Guide):
!Diese Variante legen wir allen Gästen ans Herz, die das erste Mal in Nepal sind und die heiligen Stätten noch nicht besucht haben!
Wir besuchen Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt und so verwundert es nicht, dass das Betreten des eigentlichen Tempels den Hindus vorbehalten ist. Am Fluss Bagmati ist die Luft erfüllt von den zahlreich gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt.
In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen.
Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit PilgerInnen aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn. Mit etwas Glück kommen wir auch noch in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen.

*) Variante Tempelanlage Swayambhunath (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Hier oben, hoch über den Dächern der quirligen Stadt lässt es sich verweilen. Swayambhunath liegt auf einem Hügel am Westrand Kathmandu‘s. Die buddhistische Stupa ist das Herzstück, daneben befindet sich ein Hindu-Tempel, der der Göttin Harati geweiht ist. Als Beschützerin der Kinder wird sie sowohl von Hinduisten als auch Buddhisten gleichermaßen verehrt. Affenbanden tanzen um die Anlage herum, die als die älteste im gesamten Kathmandu-Tal gilt und die wegen Ihrer großen Affenpopulation auch Affentempel genannt wird.
Der Pilgerweg zur Stupa führt über 365 Stufen, gesäumt von Buddhastatuen, steil hinauf. Ein Stückchen daneben gibt es auch noch einen zweiten Eingang. Hier gelangt man über eine Parkanlage etwas gemütlicher hinauf zur großen Stupa. Wir haben die Wahl.

*) Variante Weltweitwandern-Projekt Kinderheim, Kundalinee-Schule & die Tempelanlagen von Gokharna (Betreuung durch einen Englisch sprechenden Guide):
Wir besuchen das Kinderheim und die Kundalinee-Schule, die vom Veranstalter unterstützt wird. Der Bau der Kundalini-Schule ist das bisher größte Projekt des Vereins. Das Schulzentrum für 400 Kinder soll zu einem Musterprojekt für ganz Nepal werden. Zum einen durch eine ökologisch-nachhaltige und erdbebensichere Bauweise, zum anderen durch ein innovatives pädagogisches Konzept. Die Erdbeben im Frühling 2015 hatten viele Schulen und Waisenhäuser zerstört, darunter die „Happy Bottle Houses“ unseres Nepal-Partners Sudama in Kathmandu. Mit Unterstützung unseres Vereins wurde es wieder aufgebaut und bietet nun noch mehr Waisenkindern und Kindern aus armen Familien ein Dach über dem Kopf.
Auf der Rückfahrt in die Stadt machen wir Stopp im Städtchen Gokharna, mit seiner alten Tempelanlage.

Am Abend treffen wir uns alle wieder um den letzten Abend in Nepal gemeinsam zu verabschieden. Am großen Stupa in Boudha essen wir gemeinsam auf einer gemütlichen Dachterrasse und Blicken auf das bunte Treiben unter uns.
Fahrtzeit: „Pashupathinath & Boudha“ und „Tempelanlage Swayambhunath“ ca. jeweils 1,5-2 Std. gesamt
Fahrtzeit: „Kinderheim & Kundalinee-Schule“ ca. 2-2,5 Std. gesamt
Übernachtung im Hotel in Kathmandu (1.300 m). (F/-/A)

19.11.2022 - 21. Tag: Namaste! Abschied von Nepal

Je nach individueller Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause.
Abreisetag. (F/-/-) (Bei Abreise ganz in der Früh nur Minifrühstück)

Leistungen

  • Inlandsflug von Pokhara nach Kathmandu inkl. Gebühren und Taxen
  • alle Transfers lt. Programm
  • Unterbringung lt. Detailprogramm: in Kathmandu und Pokhara in komfortablen Hotels, in Bhaktapur in einem gemütlichen Gästehaus und während der Trekkingtour in einfachen Lodges (Einzelzimmer nur in Bhaktapur, Pokhara und Kathmandu möglich, beim Trekking kein Einzelzimmer möglich, es wird im Zweibettzimmer geschlafen) (Im Tilicho Basecamp kann es auf Grund der sehr begrenzten Zimmeranzahl sein, dass die Gruppe im Gemeinschaftsraum - auch gemeinsam mit anderen "fremden" Gästen - mit dem Schlafsack am Boden übernachtet.)
  • Verpflegung: 20 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 18 x Abendessen
  • Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu in einem typisch nepalesischen Lokal
  • Besichtigungen zum Aussuchen: am Reisebeginn: Bhaktapur (Deutsch sprechender Guide), Patan (Englisch sprechender Guide) oder Namobuddha (Englisch sprechender Guide), am Reiseende: Pashupatinath und Boudha (Deutsch sprechender Guide), Swayambhunath (Englisch sprechender Guide) oder Weltweitwandern-Projekt Kinderheim und Kundalinee-Schule (Englisch sprechender Guide) lt. Detailprogramm inkl. Eintrittsgelder
  • Begleitmannschaft: Assistantguide(s) je nach Gruppengröße, Träger (1 Träger trägt das Gepäck von 2 TeilnehmerInnen)
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen Guide: ab 8 TN deutsch sprechend, (ansonsten deutsch- /englisch)
  • alle Trekking- und Nationalparkgebühren
  • Versicherung und Ausrüstung für das gesamte Betreuungsteam
  • Notfallequipment

Zusatzleistungen

  • Linienflug an/ab Kathmandu (KTM)
    Aufgrund der Pandemie ist zurzeit keine seriöse Kalkulation des Flugpreises möglich. Gerne holen wir für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen einen Flug für Sie. Für diese Leistung fällt bei Flugtickets bis 499,- eine Buchungsgebühr von 60,- pro Ticket an, bei Flügen ab 500,- beträgt die Buchungsgebühr 95,- pro Ticket.
    Die Flughafentransfers in Kathmandu sind an den geplanten An- und Abreisetagen inkludiert. (Uhrzeit ist egal.)
    Reisen Sie früher an oder später ab machen wir Ihnen gerne ein Angebot für Zusatznächte in den Gruppenunterkünften in Bhaktapur und Kathmandu mit den dazupassenden Flughafentransfers.
  • Visum für Nepal (USD 50)
  • Einzelzimmerzuschlag: 230 EUR
  • Leihschlafsack 45 EUR
  • nicht genannte Verpflegung
  • Trinkgelder für das Begleitteam (ca. 100 EUR bis 110 EUR pro ReiseteilnehmerIn
  • Ausgaben persönlicher Natur (Getränke, Souvenirs,...)
  • Je nach Kondition und Wetterlage für Tilicho See Änderungen vorbehalten!
  • Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
  • Alleinreisende können ein halbes DZ buchen. Findet sich kein Mitreisender gleichen Geschlechts, wird der halbe EZ-Zuschlag berechnet

Termine & Preise:

TerminePreis pro PersonBuchung
02.10.2022 - 22.10.2022
[ID: EPGA04_22]
Normalpreis: 1.990,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
16.10.2022 - 05.11.2022
[ID: EPGA05_22]
Normalpreis: 1.990,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen
30.10.2022 - 19.11.2022
[ID: EPGA06_22]
Normalpreis: 1.990,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 230,00 €
buchen